Weite Teile Italiens fielen nach und nach an die Langobarden. 572 eroberten sie Pavia und machten es zur Hauptstadt ihres Reiches, das sich Paulus Diaconus zufolge in 35 Herzogtümer gliederte und Norditalien sowie Teile Mittel- und Süditaliens umfasste. Die langobardische Landnahme gilt als letzter Zug der Völkerwanderung und hat ihre Bedeutung auch in der Zurückdrängung der byzantinischen Herrschaft aus Italien. Sein Ende fand das Langobardenreich 774 durch Karl den Großen.





