Am 2. Januar 1882 wurden die vielen Firmen unter Aufgabe ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Unabhängigkeit im „Standard Oil Trust“ zu einem einzigen Unternehmen vereinigt. Damit entstand eines der größten Wirtschaftskartelle der USA. Doch Rockefellers Freude darüber, dem Gesetzgeber ein Schnippchen geschlagen zu haben, wurde schnell getrübt: Bereits 1890 trat das „Sherman Antitrust Gesetz“ in Kraft, das insbesondere die Monopolisierung durch das Ölkartell in den Blick nahm. Der findige Rockefeller wandelte den Konzern erneut in die „Standard Oil Company Holding“ um. Nun tarnten sich die Firmen als unabhängig, doch hatten sie denselben Kapitaleigner. Zerschlagen wurde das Firmenimperium schließlich im Jahr 1911. John D. Rockefeller zog sich daraufhin mit über einer Milliarde Dollar ins Privatleben zurück.





