Garfield war am frühen Morgen auf dem Washingtoner Bahnhof der Pennsylvania Railroad unterwegs, um seine beiden Söhne auf dem Weg zur Universität zu begleiten. Amerikanische Präsidenten bewegten sich seinerzeit noch völlig unbewacht, und ihr Tagesablauf fand sich oft in Zeitungen abgedruckt. Für den Attentäter war es deshalb ein Leichtes, dem Präsidenten aufzulauern und eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Im anschließenden Prozess wurde der Geisteszustand Guiteaus durch Gutachter bestätigt; dennoch wurde er zum Tod verurteilt und gehängt. Der schwerverletzte Garfield lebte noch zwei Monate, ehe er an Wundbrand starb. Trotz gründlicher Suche und dem Einsatz neuester medizinischer Technik hatten die Ärzte die Kugel in seinem Rücken nicht entfernen können. Garfield war nach Abraham Lincoln der zweite amerikanische Präsident, der einem Attentat zum Opfer fiel. Seinem Schicksal folgten später William McKinley und John F. Kennedy.





