Erste 3-D-Filme wie der Abenteuerfilm „Bwana, der Teufel“ kamen bereits Ende des Jahres 1952 in die amerikanischen Kinos. Mit ihm begann die „goldene Ära“ des 3-D-Films. Den Durchbruch brachte das Jahr 1953. In den USA erschien eine Vielzahl von 3-D-Filmen. Als Klassiker gilt etwa der von den Warner-Filmstudios in Stereoton produzierte 3-D-Film „Das Kabinett des Professor Bondi“. In einem deutschen Kino war dann im Jahr 1954 der erste 3-D-Film zu sehen.
Um die gewünschte Räumlichkeit für die Augen zu erzielen, wurden die Filme über zwei gekoppelte Projektoren auf die Leinwand geworfen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer trugen im Saal eine Polarisationsbrille, so dass die Bilder dreidimensional wahrgenommen wurden. Aufwendige Technik und schlechte Qualität der 3-D-Filme verhinderten jedoch den Siegeszug dieser Filmkunst nach nur wenigen Jahren.





