Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, von denen zwei bereits im Kindesalter verstarben. Elisabeth entfaltete ein prächtiges Hofleben und verfügte über eine eigene Kanzlei sowie einen eigenen Hofstaat, der sie auf ihren zahlreichen Reisen begleitete. Messungen, die bei der Öffnung ihres Sarges 1928 durchgeführt wurden, ergaben, dass sie mit 1,69 Metern recht groß war. Außerdem sei sie, so überliefert es der Hofchronist Benesch von Weitmühl, geradezu sagenhaft stark gewesen. Auf Aufforderung Karls IV. habe sie ihre Körperkräfte als Unterhaltung auf Banketten zur Schau gestellt. Benesch selbst sei mehrfach Augenzeuge gewesen, wie die zierliche Elisabeth vor den staunenden Rittern und Höflingen mit bloßen Händen Schwerter wie Strohhalme geknickt, Hufeisen zerbrochen und sogar Kettenhemden zerrissen habe.





