Am 21. Oktober 1680 verfügte König Ludwig XIV. die Zusammenlegung der beiden rivalisierenden Schauspieltruppen. Es entstand die Comédie-Française, Frankreichs traditionsreichstes Theater, eines von nur sechs Nationaltheatern und das einzige mit festem Ensemble. Bereits im August 1680 war das neue Theater mit Werken von Racine und La Chapelle erstmals öffentlich zu sehen. Und während der Sonnenkönig die Comédie-Française durch finanzielle Zuwendungen großzügig unterstützte, wurde Moliére postum zum inoffiziellen Patron des Hauses, das bis heute auch „La maison de Molière“ genannt wird.





