Philipp war nach dem Vater Alexanders des Großen und nach dem in Byzanz besonders verehrten Apostel Philippus benannt, beides Reminiszenzen an die Verwandtschaft seiner Mutter Anna von Kiew mit byzantinischem Adel. Zu Pfingsten des Jahres 1059 ließ Heinrich den Siebenjährigen in Reims zum Mitkönig wählen und anschließend weihen. Erzbischof Gervasius von Reims hatte als Nachfolger des Remigius von Reims, der einst Chlodwig getauft haben soll, für sich und alle künftigen Erzbischöfe von Reims erstmals das Recht beansprucht, den König zu wählen und zu
weihen. Ein Jahr darauf, 1060, verstarb Heinrich I. Die Regentschaft für Philipp übernahm seine Mutter, Anna von Kiew.





