Mitten in die anschließenden Krönungsfeierlichkeiten platzte ein Bote mit schlechten Nachrichten aus Italien: Der Vater des Neugekrönten, Kaiser Otto II., war bereits am 7. Dezember in Rom gestorben. Sogleich wurde beraten, wer für den unmündigen König die Herrschaft führen sollte. Man entschied sich für Herzog Heinrich den Zänker aus der bayerischen Linie der Ottonen, der sich jedoch nach wiederholtem Aufbegehren gegen Otto II. in Haft befand. Der sogleich freigelassene Heinrich aber wollte sich selbst als König an die Stelle seines Mündels setzen. Im folgenden Streit um die Vormundschaft für Otto III. setzten sich schließlich seine Mutter, die Kaiserin Theophanu, sowie seine Großmutter, Kaiserin Adelheid, durch.





