Der Zweite Weltkrieg war kaum zwei Wochen beendet, da kam von den Alliierten der Anstoß für eine Namensänderung der Stadt. Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde die „Stadt des KdF-Wagens“ am 25. Mai 1945 in Wolfsburg umbenannt. Namensgeber war das in der Nähe liegende Schloss an der Aller. Doch der Neuanfang gestaltete sich für die als Provisorium errichtete Stadt schwierig. Wolfsburg wurde zu einer Durchgangsstation für Flüchtlinge, denen die Bevölkerung mit Misstrauen begegnete. Zudem blieben die Behelfsunterkünfte der Vorkriegsjahre ein Problem. Erst mit dem wirtschaftlichen Boom der Stadt durch den „Volkswagen“ entspannte sich die Situation.





