1396 sammelte sich eine Allianz von Rittern des Heiligen Römischen Reichs, Frankreichs, Böhmens, Ungarns und vieler anderer Reiche sowie der Johanniter und des Deutschen Ordens in Buda. Zunächst versuchte man vergeblich, das von den Osmanen beherrschte Nikopolis in Bulgarien einzunehmen. Am 25. September 1396 traf eine osmanische Streitmacht Sultan Bayezids I. vor Nikopolis ein, und es kam zur Schlacht. Das christliche Heer wurde aufgerieben, hunderte, wenn nicht tausende Gefangene, so heißt es, ließ Bayezid hinrichten. Zahlreiche Ritter kamen auf der Flucht ums Leben. Doch auch die Osmanen hatten hohe Verluste zu beklagen. Am Ende herrschte im Abendland zwar blankes Entsetzen, doch wandte man die Aufmerksamkeit schnell wieder den Konflikten untereinander zu. Die Türkenabwehr blieb in den kommenden Jahrzehnten wieder hauptsächlich den betroffenen Reichen auf dem Balkan überlassen.





