Am 26. August 1726 wurde der Grundstein für den Neubau gelegt, und schon 1734 konnten erste Gottesdienste in dem noch unfertigen barocken Zentralbau abgehalten werden. Bährs ursprünglicher Plan hatte eine mit Kupfer verkleidete Holzkuppel vorgesehen, doch nun schwebte ihm eine Steinkuppel vor, für die er auch den sächsischen Kurfürsten August den Starken begeistern konnte und die schließlich auch umgesetzt wurde. Die Vollendung seiner Frauenkirche 1743 erlebte George Bähr nicht mehr, er war bereits fünf Jahre zuvor gestorben. Zwar war die steinerne Außenkuppel zunächst immer reparaturbedürftig, doch dann trotzte Dresdens monumentales Wahrzeichen selbst dem Artilleriebeschuss im Siebenjährigen Krieg. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirchenruine zum Mahnmal gegen den Krieg; die nach 1990 vollständig wiedererrichtete Kirche ist heute ein Symbol für Einheit und Versöhnung.





