Die Initiatoren erhofften sich, dass Deutsche und Juden von der Debatte profitierten. Neben Gerstenmaier sprachen unter anderen der Historiker Golo Mann und der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland Hendrik George van Dam. Alle Redner beschworen die „Gemeinsamkeiten des Geistes“, die es trotz aller historischen Verwerfungen gebe. Dennoch habe die Diskussion auch gezeigt, so der Schriftsteller Jean Améry, dass die Zeit für ein wirkliches Gespräch, über einen bloßen Meinungstausch hinaus, noch nicht gekommen sei.





