Nachdem die Hussiten mehr und mehr dazu übergegangen waren, Heerfahrten in benachbarte Territorien zu unternehmen, und bis nach Schlesien und Niederösterreich vorstießen, rief der Papst erneut zum Kreuzzug auf. Mit Zigtausenden Fußkämpfern und Bogenschützen zogen Henry Beaufort, Bischof von Winchester, und Markgraf Friedrich I. von Brandenburg gegen die Taboriten, wie der militante Flügel der Hussiten genannt wurde. Bei Mies (auch Tachau) in Westböhmen kam es am 4. August 1427 zur Schlacht. Diesmal war es der Heerführer Andreas Prokop, der über die katholischen Truppen triumphierte. Damit war auch der vierte Hussitenkreuzzug gescheitert. Nachdem auch der fünfte und letzte Kreuzzug 1431 in einer verheerenden Niederlage geendet hatte, gelang schließlich eine diplomatische Einigung mit dem gemäßigteren Flügel der Hussiten.





