So wurde es noch 1797 gehandhabt, als der Italien-Feldzug Napoléon Bonapartes das Ende der Republik Venedig brachte. Am 4. Juni 1797, nachdem der letzte Doge sein Amt niedergelegt und Venedig sich der französischen Herrschaft unterworfen hatte, wurde das „Goldene Buch“ als Symbol der verhassten Adelsherrschaft verbrannt. Derartige Bücher gab es in den Städten unter venezianischer Herrschaft, aber auch in vielen anderen italienischen Kommunen, doch das von Venedig war das bekannteste gewesen. Die auch heute noch in vielen Städten vorhandenen „Goldenen Bücher“ leiten sich letztlich davon ab.





