Noch im selben Monat begann der Leipziger Baumeister am Naschmarkt den Bau des frühbarocken Gebäudes vermutlich nach Plänen des sächsischen Oberbaumeisters Johann Georg Starcke. Bereits 1679 konnte das prächtige Gebäude, eines der ältesten Barockbauwerke Leipzigs, in Betrieb genommen werden. Zwar wurde der 1883 gefasste Beschluss, den Naschmarkt und die Börse abzureißen, von der Stadt doch nicht durchgeführt, aber die Kaufleute errichteten einen Neubau am Tröndlinring, so dass es fortan eine Alte und eine Neue Börse gab. Die Alte Leipziger Handelsbörse wurde 1943 durch einen Bombenangriff zerstört und ist heute nach ihrer Wiederherstellung eine Sehenswürdigkeit des barocken Leipzig und ein Ort für kulturelle Veranstaltungen.





