Ob die Tat aus religiösem Eifer geschah, einen politischen Hintergrund oder psychische Gründe hatte, bleibt Spekulation. Dass die irische Adlige Gibson neben dem Revolver einen Stein mit sich trug, um notfalls die Autoscheibe des Duce einwerfen zu können, lässt jedenfalls auf Kalkül schließen. Das Gericht kam bei der Urteilsfindung zu dem Schluss, dass man es mit einer Paranoikerin zu tun hatte. So entging Gibson der Todesstrafe. Sie wurde nach England deportiert, um die folgenden 30 Jahre bis zu ihrem Tod in einer psychiatrischen Klinik zu fristen. Weitere gescheiterte oder vereitelte Attentate im Jahr 1926 gaben Mussolini genug Gründe, seine faschistische Repression zu verstärken.





