König Karl X. Gustav von Schweden konnte die Lage im südlichen Holstein schnell unter Kontrolle bringen sowie Schleswig und Jütland besetzen. Der kalte Winter 1657/58 verschaffte den Schweden einen weiteren Vorteil: Über die zugefrorene Ostsee konnten sie auf die dänischen Inseln Fünen und Seeland übersetzen und fast bis Kopenhagen vordringen. Friedrich III. erkannte die aussichtslose Lage und trat in Friedensverhandlungen mit Schweden ein. Der am 8. März 1658 geschlossene – allerdings nur kurzzeitig währende – Frieden von Roskilde war für Dänemark noch härter als der von Brömsebro. Es verlor nun auch strategisch wichtige Territorien in Südschweden. In den folgenden Jahren gelang es den Dänen zwar, sich gegen ein weiteres Vorrücken der Schweden erfolgreich zu wehren, so etwa 1659 in der Schlacht von Nyborg, die verlorenen Gebiete konnten sie jedoch nicht zurückerobern.





