Doch schon bei den Krönungsfeierlichkeiten in Stockholm im November 1520 brach er sein Wort, als er die Anhänger Sten Stures, die zahlreich zu dem Versöhnungsfest erschienen waren, als Ketzer verurteilen ließ. Das Fest endete im „Stockholmer Blutbad“: Etwa 80 Anhänger Stures wurden am 8. November 1520 hingerichtet; gleich zu Beginn wurden die Bischöfe von Skara und Strängnäs enthauptet. Sten Stures sterbliche Überreste wurden exhumiert und verbrannt. Doch die Opposition in Schweden wurde dadurch nicht entmutigt, im Gegenteil: Der Verrat Christians II. führte direkt zum Befreiungskampf der Schweden unter Gustav I. Wasa.





