Insgesamt gingen knapp 1,6 Millionen Kunstwerke in das Eigentum von DDR-Institutionen über. Darunter befanden sich so einzigartige Stücke wie der Fries des Pergamon-Altars, der heute im Pergamon-Museum zu besichtigen ist, oder Artefakte aus dem Dresdner Kupferstichkabinett bzw. dem Grünen Gewölbe. Indes, eine Rückgabe privaten Besitzes, teils ausländischer oder jüdischer Provenienz, erfolgte nicht. Völlig ausgeschlossen war zudem die Rückführung von Kulturobjekten in den „Feindstaat“ Westdeutschland. Schätzungsweise befinden sich heute noch mehr als eine Million Kunstgegenstände, darunter der „Schatz des Priamos“, und mehrere Millionen Bücher in russischen Depots, Archiven oder Bibliotheken.





