Große Erwartungen, das Erreichte zu festigen und auszubauen, ruhten daher nach Heinrichs Tod 1216 auf seinem Schwager Peter II. von Courtenay, der am 9. April 1217 von Papst Honorius III. in Rom zum Kaiser Peter I. gekrönt wurde. Peter aber sollte Konstantinopel nie betreten. Nachdem es ihm nicht gelungen war, wie von den Venezianern gewünscht, die Hafenstadt Durazzo an der Adriaküste zu erobern, wollte er seine Reise nach Konstantinopel auf dem Landweg fortsetzen. Doch dies war ein gefährliches Unterfangen, denn der Weg führte ihn direkt durch das Territorium von Epirus. Peter und sein Gefolge wurde von Männern des Herrschers Theodoros I. Komnenos Dukas erkannt und gefangen genommen. Danach verstummen die Nachrichten über Peter. Dass er hingerichtet worden sei, wie ein byzantinischer Geschichtsschreiber behauptet, ist nicht bestätigt. Ebenso wenig weiß man, wann er genau gestorben ist. Peters Ehefrau Jolante führte bis zu ihrem Tod 1219 in Konstantinopel die Regentschaft über das Kaiserreich.





