Als die beiden Herzogswitwen ihre Präferenz für die Habsburger kundtaten und die Vormundschaft Friedrich dem Schönen anboten, kam es zum bewaffneten Konflikt. Am 9. November 1313 traf Ludwig bei Gammelsdorf nahe Freising mit einem Aufgebot aus oberbayerischen Adligen und niederbayerischen Stadtbürgern auf das Heer Friedrichs des Schönen, der selbst allerdings nicht anwesend war. Die Schlacht gilt als eine der letzten Ritterschlachten, die ohne Feuerwaffen geführt wurde, und endete mit einem Sieg für Ludwig, der daraufhin seine Stellung im Herzogtum Bayern festigen konnte. 1314 wurde Ludwig, genannt „der Bayer“, zum römisch-deutschen König gewählt – als Gegenkönig Friedrichs des Schönen.





