Jean de Mandeville – wer sich hinter dem Namen verbirgt, ist bis heute umstritten – soll am Michaelstag 1322 zu seiner großen Fahrt aufgebrochen und von den Stätten des Heiligen Landes bis zu den fernsten Ländern in Asien gereist sein. Seine Erlebnisse habe er dann von 1356 an aufgeschrieben, dabei zuerst das Lateinische, dann aber das „françois“ gewählt. Hat man das Werk, von dem mehr als 300 Handschriften in unterschiedlichen Sprachen und Überlieferungszusammenhängen gesichert sind, vielleicht auch vorgelesen? Jedenfalls dienten in manchen Handschriften auch die Illustrationen dazu, das Wunderbare sinnlich fassbar zu machen.





