Obschon sich die Autorin eine gewisse Grundsympathie für ihre Heldin bewahrt, wird deren vordergründig glänzendes Leben in wesentlichen Teilen als schöner Schein entlarvt. Van Waterschoot van der Gracht war die Tochter eines Amsterdamer Patriziers und der österreichischen Baronesse Josephine Freiin von Hammer-Purgstall und wuchs in verschiedenen Ländern auf, unter anderem auf dem Schloss ihrer Mutter. Gisèle kannte künstlerische Größen wie Max Beckmann und heiratete einen ehemaligen Amsterdamer Bürgermeister.





