Die Exponate, rund 200 Silbergefäße des 16. bis 18. Jahrhunderts, zeugen davon, wie kunstvoll und teilweise auch kurios es auf den Tafeln der barocken Höfe zuging. Einfache Faustbecher, mit Wein gefüllte, über den Tisch fahrende Segelschiffe, Sturzbecher mit Windmühle und Blasröhrchen sowie bis zu mehrere Liter fassende Deckelhumpen für Bier führen die Gepflogenheiten des Trinkens in der Barockzeit unterhaltsam vor Augen. Sie stammen überwiegend aus den großen Goldschmiedezentren Nürnberg und Augsburg. Der Katalog ist im Christoph Merian Verlag, Basel, erschienen.





