Am 1. September 2005 fiel der Startschuss für den Aufbau einer tragfähigen Infrastruktur für das Grid Computing in Deutschland. Dazu haben sich in einer ersten Phase der D-Grid-Initiative Wissenschaftler aus Astronomie, Klimaforschung, Hochenergiephysik, Ingenieur- und Geisteswissenschaften, Medizin, Informatik und Energieforschung zu sieben sogenannten Community-Projekten und einem Integrationsprojekt zusammengeschlossen. Das D-Grid wird in Zukunft allen Wissenschaftlern und der ganzen Wirtschaft in Deutschland zur Verfügung stehen. Die Infrastruktur für das Grid Computing soll dazu beitragen, neuartige, auf der Internet-Technologie basierende Forschungsmethoden und Geschäftsmodelle – eScience und eBusiness – in Deutschland zu etablieren. Ein Beispiel für eScience sind „Kollaboratorien”: virtuelle Labors, in denen Wissenschaftler verteilt über den gesamten Erdball gemeinsam an einem Forschungsprojekt arbeiten können. Das BMBF fördert die Projekte der ersten Phase der D-Grid-Initiative bis 2008. Im zweiten Abschnitt, der Mitte 2007 startete, fördert das BMBF zwölf weitere Projekte – aus der Luft- und Raumfahrt, der Bauindustrie, dem Bereich Business-Informationssysteme, zu Grid-Technologien in der Wirtschaft, dem Ressource- und Service-Monitoring, dem Finanzwesen, der Geodaten-Infrastruktur, zum Management virtueller Organisationen, kollaborativer Produktentwicklung, zu Nachhaltigkeitskonzepten in Forschung und Industrie, zur e-Kollaboration in der Industrie sowie ein Service-Grid für Forschung und Lehre. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Vereinte Kräfte” auf S. 26 in der Sonderbeilage dieses Hefts „Simulierte Welten”. Weitere Infos auch im Web unter: www.d-grid.de





