Der griechische Unabhängigkeitskampf löste eine Reihe von Unterstützungs- und Solidaritätsbewegungen aus. Im Deutschen Bund, in Frankreich, in der Schweiz, in den Niederlanden, in England und Luxemburg – aber auch in den USA – kam es zur Bildung von Vereinen, Unterstützungsinitiativen und Spendenaktionen. Die Philhellenen ergriffen Partei für den griechischen Unabhängigkeitskrieg und sahen sich als Unterstützer eines kämpfenden und leidenden Volkes.
Angesichts des restaurativen gesellschaftspolitischen Klimas in der Folge des Wiener-Kongresses (1815) gelang den Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen eine beachtenswerte soziale Mobilisierung. Auf Flugblättern, in Zeitungsartikeln, Büchern und Predigten, aber auch mit kulturellen Veranstaltungen, entfalteten die Griechenfreunde eine breite Resonanz für die Unterstützungswürdigkeit der griechischen Sache.





