Die Sonderausstellung „Anne Frank und die Schweiz“ verknüpft die Flucht der Familie von Anne nach Amsterdam mit jener ihrer Verwandten im Basler Exil. Zu sehen sind vor allem Fotografien und Dokumente. Die parallel entwickelten Geschichten der beiden Familienzweige zur Zeit des Zweiten Weltkriegs geben Einblicke in die spezifischen Bedrohungen von Jüdinnen und Juden in zwei europäischen Kleinstaaten. Die Ausstellung erzählt auch die Geschichte von Annes Vater Otto Frank. Nachdem Anne, ihre Schwester und ihre Mutter 1945 im Konzentrationslager ermordet worden waren, ließ er sich in den 1950er Jahren bei seiner Verwandtschaft in Basel nieder. Von dort aus machte er das Vermächtnis seiner Tochter der ganzen Welt bekannt. Zentral präsentiert die Ausstellung eine faksimilierte Ausgabe des Tagebuchs, erläutert die Entstehungsbedingungen der Texte und schaut auf deren Wirkungsgeschichte.





