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Antikenbegeisterung im Haus der Fürstin

Antikenbegeisterung im Haus der Fürstin

Zahlreiche Zeugnisse der Antikenbegeisterung des 18. Jahrhunderts prägen das Stadtbild von Oranienbaum-Wörlitz bis auf den heutigen Tag. Besonders im Wörlitzer Park, den Fürst Franz von Anhalt-Dessau anlegen ließ, begegnet man der Antike auf Schritt und Tritt – in Form von Tempeln, Büsten und Statuen römischer Götter. Die Ausstellung „Vulkane, Götter, Großsteingräber. Die Antike und das Gartenreich“ im Haus der Fürstin, dem Ausstellungszentrum der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, widmet sich noch bis zum 6. Januar 2026 dieser Antikenrezeption. Präsentiert werden dabei zahlreiche verborgene, bisher nie oder nur selten gezeigte Schätze aus den Sammlungen des Hauses.
Autor
DAMALS-Redaktion
05. November 2025
Lesezeit
1 Minute

Ihre Wurzeln hat die lebhafte Auseinandersetzung mit der Antike in den Kavalierstouren des Adels im 18. Jahrhundert. Künstler und Mäzene ließen sich von ihren Reisen nach Italien inspirieren. Fachliteratur über das Altertum war ebenso gefragt wie Souvenirs in Form von Skulpturen, Reliefs oder allerlei Fragmenten antiker Kunstfertigkeit. Antike Vorbilder beeinflussten in der Folge Architektur, Innendekoration und Gartengestaltung. Die Ausstellung zeigt, wie die Antike auf diese Weise auch in Wörlitz Spuren hinterließ – und zeugt von teils überraschenden zeitgenössischen Perspektiven auf das Altertum.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Oranienbaum-Wörlitz

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