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Auf den Spuren Karls des Großen
Die Machtbasis des 936 in Aachen gekrönten Otto I. war das ostfränkische Reich. Doch bald mischte sich der ehrgeizige Herrscher auch bei den benachbarten Westfranken ein. Er wollte dabei seinem Vorbild, Karl dem Großen, nacheifern.
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Mittelalterliche Chronisten hatten stets ihre eigene Agenda. Neutrale Beobachter, die einfach so das Zeitgeschehen dokumentierten, gab es damals nicht (ob es sie heute gibt, ist eine andere Frage). Anhand zweier Berichte über Ereignisse im Jahr 953, als Otto bereits eine feste Größe im Machtgefüge Mitteleuropas war, lässt sich dies gut zeigen.
„Denn da König Otto aus dem Elsass [Erstein, 24. Februar 953] zurückkam, um in Ingelheim das Osterfest zu feiern, da hatten sich sein Sohn Liudolf und Herzog Konrad miteinander verbündet, wobei sie nichtswürdige Anhänger und vor allem junge Leute aus Franken, Sachsen und Bayern für sich gewannen. … Als nun der König von wenigen seiner Getreuen begleitet nach Ingelheim kam, hielt er es nicht für geraten, das Osterfest mitten unter seinen Feinden zu feiern.“
So berichtet zum Frühjahr 953 Adalbert, der spätere Erzbischof von Magdeburg (gest. 981), in seiner Fortsetzung der Chronik Reginos von Prüm. Sein Zeitgenosse Widukind von Corvey (gest. nach 973) erzählt jedoch: „Und als das Osterfest zu Aachen gefeiert werden sollte, erfuhr der König, dass man hier keine Vorbereitungen, wie es ihm gebührte, getroffen habe; so wurde er von seiner Mutter freudig und in geziemender Weise aufgenommen und erhob das königliche Ansehen, das er in Franken beinahe verloren hätte, in seiner Heimat wieder zu der alten Herrlichkeit“.
Die Chronisten stellen die historischen Ereignisse ins gewünschte Licht
Die Berichte lehren zweierlei. Erstens hatte Otto sein Itinerar (die königliche Reiseplanung) vorbereitet, er wollte während der Fastenzeit an den bedeutenden Pfalzort Karls des Großen (König der Franken 768–814, seit 800 Kaiser) im fränkischen Ingelheim reisen, um das Osterfest zu feiern. Da das sabotiert wurde, versuchte er, über Mainz an die zweite mit dem großen Vorgänger verbundene Stätte zu gelangen, aber seine Feinde verhinderten auch die Vorbereitungen im lothringischen Aachen. Schließlich wandte er sich über Köln nach Sachsen, Dortmund erreichte er dann zu Ostern (3. April), und von dort zog er binnen zweieinhalb Wochen nach Quedlinburg, wo er am 21. April 953 eintraf. Zweitens ist anhand der beiden zeitgenössischen Berichte zu erkennen, wie unvollständig die Informationslage für die Chronisten gewesen sein dürfte und wie Widukind von Corvey die sächsische Heimat als Stütze der Herrschaft Ottos I. preist.
Widukinds Chronik „Die Taten der Sachsen in drei Büchern“ („Rerum gestarum Saxonicarum libri III“) ist die wichtigste Quelle für die Zeit Ottos des Großen. Der Name Widukind konnte darauf schließen lassen, dass er wie die Mutter Ottos I. dem Familienverband der Nachfahren des gleichnamigen sächsischen Widersachers Karls des Großen entstammte.
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Der spätere Chronist war als junger Mann zu Beginn der 940er Jahre in das Kloster an der Weser eingetreten. Corvey war im Zuge der Integration Sachsens in das Frankenreich vom fränkischen Kloster Corbie an der Somme aus von Verwandten Karls des Großen um 815 gegründet worden. Es spielte im 9. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Sachsenpolitik der west- wie ostfränkischen Karolinger.
In diesem Kloster arbeitete Widukind seit dem Jahr 967 an seiner Sachsengeschichte, die in mehreren Fassungen eigener Hand überliefert ist. Das erste der drei Bücher erzählt von der Zeit Heinrichs I., das zweite reicht dann vom Herrschaftsantritt Ottos I. bis zum Tod seiner Gemahlin Editha im Januar 946.
Widukind stand den Ottonen nahe, vor allem Mathilde der Jüngeren (955–999), der Tochter Ottos I. und seiner zweiten Frau Adelheid. Mathilde war die erste geweihte Äbtissin von Quedlinburg (seit 966). Ihr widmete er eine kürzere Fassung seiner drei Bücher der „Taten der Sachsen“, die mit dem Reim endet: „At finis civilis belli terminus sit libelli“ („Aber das Ende des Bürgerkrieges sei der Schluss dieses Büchleins“).
Die Liudolfinger machen in Sachsen schnell Karriere
Die Vorfahren Ottos I. begegnen uns in der schriftlichen Überlieferung des sächsischen 9. Jahrhunderts als einflussreiche Familie, die bereits früh die Nähe zu den fränkischen Karolingern suchte und fand. In der Forschung werden sie wegen des gleichnamigen Stammvaters Liudolfinger genannt. Sie stellten militärische Führer und gründeten als eine der ersten sächsischen Adelsfamilien geistliche Gemeinschaften, zunächst Ende der 820er Jahre das Frauenkloster in Brunshausen, das 856 nach Gandersheim (im heutigen niedersächsischen Landkreis Northeim) verlegt und in ein Kanonissenstift umgewandelt wurde.
Vielleicht waren die Liudolfinger aufgrund von Verwandtschaftsbeziehungen auch an der Gründung des Damenstiftes in Essen beteiligt. Mit Sicherheit aber kann gesagt werden, dass diese Familie über weitreichende Beziehungen verfügte, nicht nur zu dem seit der Integration Sachsens über das Frankenreich herrschenden Geschlecht der Karolinger – eine Tochter Liudolfs (gest. 866), Liudgard, hatte König Ludwig den Jüngeren von Franken (876–882) geheiratet –, sondern auch wegen ihrer weitreichenden Verbindungen zu den anderen bedeutenden Adelsfamilien in ganz Sachsen.
Schon seit dem genannten Liudolf wird die Familie mit der sächsischen Herzogswürde in Verbindung gebracht, die sein Sohn Otto der Erlauchte (880–912) sicherlich innehatte und von dem sie auf dessen Sohn Heinrich (I.), den späteren König, überging. Diesen dreien verdankten die Liudolfinger den Ausbau ihrer Herrschaftsposition in Sachsen sowie die politische Fähigkeit, nach dem Tod des letzten karolingischen Königs im Ostfrankenreich, Ludwigs des Kindes, im Jahr 911 eine machtvolle Opposition gegen dessen Nachfolger Konrad I. (911–918) zu bilden.
Konrad I. stammte aus einer ebenfalls einflussreichen fränkischen Familie aus der Lahn-Region. Limburg, Weilburg und Wetzlar waren ihre Hauptorte. Nach dem Tod Konrads ging die Herrschaft auf die Liudolfinger über, angeblich, weil sie die mächtigste Familie im Ostreich waren. Heinrich I., der Vater Ottos I., wurde 919 in Fritzlar zum König gewählt und regierte bis zu seinem Tod im Juli 936 nicht ohne innere Konflikte das ostfränkische Reich, das stets als ein Teil des karolingischen Gesamtreiches verstanden worden ist.
Heinrich I. gelang es, die äußeren und inneren Angelegenheiten seines Reichs zu beruhigen bzw. zu regeln. Dazu schloss er am 7. November 921 in Bonn einen Vertrag mit dem westfränkischen Karolingerkönig Karl dem Einfältigen (893/898–923). Anschließend gelang es Heinrich, als Profiteur innerer westfränkischer Konflikte 925 Lothringen in das ostfränkische Reich einzugliedern und seine Tochter Gerberga mit Herzog Giselbert von Lothringen (gest. 939) zu verheiraten.
Gleichzeitig war er auch in der Lage, seine Nachfolge frühzeitig vorzubereiten, indem er einen freundschaftlichen Konsens (amicitia) mit den Großen seines Reiches erzielte. Seinen ältesten Sohn Otto ließ er bei zahlreichen Anlässen in königsgleichem Rang auftreten. Heinrich vermittelte überdies Ottos Ehe mit der angelsächsischen Königstochter Editha. Dem jungen Paar übergab er 929 die Königshöfe in Magdeburg, wo sie vielleicht eine Art eigenes Herrschaftsgebiet nach dem Vorbild der karolingischen Unterkönige einrichten sollten.
Auf die frühen Klostergründungen der liudolfingischen Vorfahren wurde eingangs schon hingewiesen. Am Beispiel von Gandersheim kann man die nicht zu bezweifelnde politische Bedeutung der Frauenkonvente erkennen, erlaubten diese doch auch die Beteiligung der Töchter an der Herrschaftsausübung. Als Äbtissinnen von Gandersheim geboten liudolfingisch-ottonische Frauen über großen Territorialbesitz. Sie herrschten über dessen Bewohner und stellten sogar bewaffnete Truppen auf.
Unmittelbar nach dem Tod seines Vaters knüpfte Otto I. an diese Praxis an und gründete das bedeutende Kanonissenstift in Quedlinburg sowie in Magdeburg das Mönchskloster St. Mauritius.
937: Krönung zum König im Aachener Dom
Otto richtete seinen Blick aber auch auf die karolingische Herrschaftspraxis. So bedeutete seine Krönung am 7. August 936 in Aachen nichts weniger als die explizite Anknüpfung an den großen Kaiser Karl, der immerhin das Land seiner Vorfahren der fränkischen Herrschaft unterworfen und die Christianisierung der Sachsen eingeleitet hatte.
Dass Otto bei der Zeremonie nach fränkischer Sitte (more Francorum) gekleidet gewesen sein soll, versinnbildlichte diese Traditionsübernahme ebenso, wie die Einbindung der vier Herzöge des ostfränkischen Reichs – Schwaben, Bayern, Franken und Lothringen – bei der Krönung die Absicht unterstrich, die konsensuale Herrschaftspraxis seines Vaters fortzusetzen.
Die Herzöge repräsentierten bei der Zeremonie die vier Hofämter (Kämmerer, Marschall, Truchsess und Mundschenk). Allerdings hielten die von Heinrich I. geschmiedeten Freundschaftsbündnisse trotz dieser eindrucksvollen Inszenierung nicht. Die Herzöge gingen in die Opposition.
Dabei war die Lage für den gerade gekrönten König Otto ohnehin nicht einfach, da es auch innerhalb seiner eigenen Familie starke Spannungen gab. Grund dafür war die Regelung seiner Nachfolge. Nach dem Vorbild Heinrichs I. erwartete man eine Designation des ältesten Sohnes zum alleinigen Nachfolger (Individualsukzession, aber mit vorausgehender Wahl). Das andere Konzept, das die Karolinger praktizierten, war die territoriale Aufteilung der Königsherrschaft unter den Söhnen (Erbteilung ohne Wahlen).
Ottos jüngerer Bruder Heinrich und Mathilde, die Mutter der beiden, brachten vermutlich auch die byzantinische Idee der Purpurgeburt ins Spiel, wonach der erste Sohn, der nach der Krönung des Vaters zum König geboren wurde – was auf Heinrich zutraf –, ebenfalls einen besonderen Stellenwert bei der Thronfolge hatte.
Es ist deutlich zu erkennen, wie fragil der Reichsverband in Ostfranken letztlich war. Verschiedene Macht interessen kollidierten in einem noch nicht durch Gewohnheiten, ganz zu schweigen von einem Rechtsrahmen, geordneten normativen System.
Auch dies verbindet das junge Ottonenreich mit dem der westfränkischen Karolinger, in dem es zeitgleich zu großen Aufständen und Umwälzungen kam, an deren Ende mit den Kapetingern eine neue Dynastie die Geschichte des späteren Frankreich auf Jahrhunderte hin prägen würde.
Ottos Halbbruder Thankmar führt die Revolte an
In Sachsen waren die Träger des Widerstandes gegen Otto vor allem sein Halbbruder Thankmar (gest. 938) sowie adlige Große, die sich von dem jungen König zurückgesetzt fühlten. Herzog Eberhard von Franken (gest. 939), der Bruder des 918 gestorbenen Königs Konrad, schloss sich diesen an. Herzog Hermann von Schwaben (gest. 949) dagegen schlug sich letztlich auf die Seite Ottos.
Herzog Giselbert von Lothringen (gest. 939), obgleich Schwager des Königs, gesellte sich gleichfalls der gegnerischen Partei zu, deren Ziel es unter anderem gewesen sein soll, Ottos Bruder Heinrich (dem Jüngeren) zur Königswürde zu verhelfen. Wie oben bereits angedeutet, favorisierte auch Mathilde, die Witwe König Heinrichs I., den jüngeren Bruder Ottos.
Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen der ausgehenden 930er Jahre verloren Thankmar, Eberhard und Giselbert ihr Leben. Doch Heinrich der Jüngere plante gemeinsam mit sächsischen Großen, den königlichen Bruder zu ermorden. Die Verschwörung wurde aber verraten und scheiterte. Otto ließ mehrere Beteiligte exekutieren. Heinrich kam in der Pfalz in Ingelheim in Haft, er unterwarf sich später Otto.
In Bayern war nach Herzog Arnulfs Tod im Jahr 937 dessen Sohn Eberhard nachgefolgt. Doch bereits ein Jahr später setzte König Otto ihn ab, da ihm das Beharren Eberhards auf einer besonderen Stellung seines Herzogtums nicht behagte. Zum neuen Herzog ernannte Otto Eberhards Onkel Berthold (gest. 947).
In Schwaben regierte Hermann I., ein Vetter der Konradiner (er war auch Graf im Lahngau), bis zu seinem Tod 949. Ottos Sohn Liudolf (gest. 957) heiratete um 947/48 dessen Tochter Ida (gest. 986) und folgte seinem Schwiegervater als Herzog nach.
Allerdings waren damit am Ende der 930er Jahr die inneren Konflikte keinesfalls endgültig beigelegt. Zunächst konnte sich Otto jedoch in einer zwischenzeitlichen Phase innerer Ruhe auf das Verhältnis zu den westfränkischen Nachbarn konzentrieren. Hier waren im Westreich die erwähnten Konflikte zwischen den späten Karolingern und ihren Opponenten entflammt.
Der König orientierte sich an der „Westpolitik“ seiner Familie, indem er seine Schwester Gerberga nach dem Schlachtentod ihres Mannes Giselbert von Lothringen mit dem westfränkischen Karolinger König Ludwig IV. (gest. 954) verheiratete. Eine andere Schwester, Hadwig, ging dagegen eine Ehe mit Hugo von Franzien (gest. 958) ein, einem Gegner Ludwigs. Ein Kind aus letzterer Verbindung war Hugo Capet (gest. 997), der Ahnherr der Kapetinger. Ein Sohn Gerbergas und König Ludwigs war der spätere westfränkische König Lothar (gest. 986).
Mit seiner angelsächsischen Gemahlin Editha (gest. 946) hatte Otto zwei Kinder, Liudolf (gest. 957) und Liudgard (gest. 953). Sie trugen Namen der Ahnen der Familie, sind also ganz auf die sächsischen Traditionen bezogen getauft worden.
Die familiären Verflechtungen werden immer weitläufiger
Otto I. wandelte mit seinen politischen und dynastischen Projekten tatsächlich auf den Spuren Karls des Großen. Er trat nun in West- wie Ostfranken als ein einflussreicher politischer Akteur auf.
941 setzte Otto den gebietsfremden rheinfränkischen Grafen Konrad den Roten (gefallen 955 auf dem Lechfeld in der Ungarnschlacht, siehe Artikel Seite 28), den Stammvater der den Ottonen nachfolgenden Dynastie der Salier, zum Herzog ein. Wenig später heiratete Konrad Ottos Tochter Liudgard.
In Bayern verband Otto seinen jüngeren Bruder Heinrich mit der „Erbin“ des Herzogtums, Judith, der Tochter des Luitpoldingers Herzog Arnulf (gest. 937) und Schwester des glücklosen Eberhard. Nach dem Tod Herzog Bertholds am 23. November 947 erhob er den gleichfalls von auswärts stammenden, aber eingeheirateten Heinrich den Jüngeren spätestens Anfang 948 unter Übergehung von Bertholds Sohn Heinrich zum Herzog (Heinrich I.). Dies begründete zugleich die Linie der bayerischen Ottonen, die 1002 mit Kaiser Heinrich II. (gest. 1024) das Ende der Dynastie Ottos des Großen markieren sollte.
Um 950 hatte Otto somit alle Herzogtümer mit Verwandten oder angeheirateten Amtsträgern besetzt: Konrad von Lothringen, Liudolf von Schwaben und Heinrich von Bayern. Das Herzogtum Franken hatte er schon nach dem Tod Eberhards in der Schlacht bei Andernach im Oktober 939 kassiert, nicht neu besetzt und zusammen mit Sachsen, das von mal mehr, mal weniger Getreuen verwaltet wurde, zu einer zentralen Königslandschaft umgeformt.
Im Juni 948 hielt Otto, erneut in räumlicher Anknüpfung an Karl den Großen, in Ingelheim einen großen Hoftag mit einer Synode ab, welche wegen ihrer Bedeutung für das mittelalterliche Europa als „Universalsynode“ bekannt wurde, da König Ludwig IV., ein päpstlicher Legat sowie eine große Zahl von Erzbischöfen und Bischöfen aus dem West- und Ostfrankenreich teilgenommen hatten.
Eine neue Phase der Herrschaft Ottos I. begann nun in den 950er Jahren, an deren Anfang sein Sohn Liudolf die Herzogswürde von Schwaben übernahm und als sein Thronfolger bestimmt wurde. Er entschied sich also für die von Heinrich I. eingeführte Individualsukzession mit der gleichzeitigen Verpflichtung der Großen des Reiches, diesen Thronfolger dann auch zu wählen.
Dennoch herrschte nicht über allen Wipfeln Ruh. Herzog Heinrich I. von Bayern hatte mit innerem Widerstand in seinem Herzogtum und äußerer Bedrohung durch die Ungarn zu kämpfen. Und schließlich begann Otto seinen Blick nach Oberitalien zu wenden, wo neue Herausforderungen auf ihn warteten.
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