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Aus dem Dunkel der Geschichte
Laut den mittelalterlichen Chronisten traten die Nordmänner im 8. Jahrhundert ganz plötzlich auf. Das stimmt so nicht, denn die Skandinavier waren den Westeuropäern schon lange als wichtige Handelspartner bekannt. Neu waren allerdings die konzertierten Raubzüge der Wikinger.
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Eine der häufigsten Fragen, mit denen man als Skandinavist und Mittelalter-Historiker konfrontiert wird, ist die nach der Herkunft der Wikinger – und daran anschließend: „Was ist aus ihnen geworden?“ Angesichts des vergleichsweise kurzen Abschnitts in der langen Geschichte Skandinaviens, den die Wikingerzeit einnimmt, sind beide Fragen in der Tat berechtigt. Wenn man das gängige, wohl ein wenig zu spät angesetzte Jahr 793 (Überfall auf das Kloster Lindisfarne) für den Beginn der Epoche heranziehen will und den Herbst 1066 (der Normanne Wilhelm erobert England) als ihr endgültiges Ende, dann sind diese zweieinhalb Jahrhunderte nicht viel mehr als ein Wimpernschlag in der Geschichte Skandinaviens.
Und doch prägt gerade diese Zeit unser Bild von Skandinavien, „dem Land der Wikinger“. Mit ihrer (angeblichen) Kampfeslust, mit ihren spektakulären Fernreisen und natürlich mit ihren eleganten Schiffen beflügeln die Wikinger unsere Phantasie. Mit mehreren erfolgreichen TV-Serien und Kinofilmen wurde den Wikingern in jüngster Zeit fast schon ein eigenes Genre gewidmet.
Es ist relativ einfach festzustellen, woher die Wikinger kamen. Die germanischen Bauern und Krieger siedelten vorwiegend in Norwegen und Dänemark (auf Schweden werden wir noch zu sprechen kommen). Sie lebten in kleinen dörflichen Einheiten von Viehzucht und Fischfang. Ackerbau spielte aufgrund der rauhen klimatischen Bedingungen kaum eine Rolle. Übrigens: Die Volksgruppe der Samen im Norden Skandinaviens, die als nomadische Rentierzüchter lebten, scheint keinen Anteil an den Aktivitäten der Wikingerzeit gehabt zu haben.
Die Schiffe der Skandinavier werden ständig optimiert
Die geographische Lage Skandinaviens mit den durch steile Bergketten getrennten Fjorden Norwegens, der Insellandschaft Dänemarks und den Flüssen und Seen Schwedens bedingte eine lange zurückreichende Affinität der Skandinavier zum Meer und zur Schifffahrt. Die Wasserfahrzeuge wurden im Lauf der Zeit immer weiter perfektioniert. Höhepunkt der skandinavischen Bootsbautechnik waren die schnellsegelnden und dennoch seetüchtigen Wikingerschiffe. Wikinger (altnordisch víkingar) nannten sich diese Skandinavier wohl deshalb, weil sie aus einem Land mit vielen Buchten und Fjorden kamen (vík).
Die schwedischen Abenteurer zog es dagegen ostwärts, über die Ostsee, dann über die großen Flüsse in die Weiten der osteuropäischen Ebenen. Für diese langen Reisen schworen sie sich gegenseitig einen Eid (vár) und bezeichneten sich deswegen als Varingjar – heute sprechen wir deshalb bei den schwedischen Wikingern im Osten von Warägern (siehe Artikel in DAMALS 2-2018).
Die vielfach nur theoretische Hierarchie unter den Wikingern, mit Jarle (davon abgeleitet ist das englische earl) genannten, nur dem König unterstellten Fürsten, die jeweils über größere Landesteile herrschten, bildete sich wohl erst im Lauf des 8. und 9. Jahrhunderts heraus. Unter der Position des Jarl entsprachen die Herse herausgehobenen Adligen, welche die Interessen des Königs gegenüber den freien Bauern vertraten. Für die Plünderfahrten selbst waren solche Hierarchien kaum relevant. Zwar unternahmen auch dänische Könige Wikingerzüge, aber üblicherweise waren es Warlords, die sich stolz als „Seekönige“ titulierten und für ihre Fahrten Söldner und andere Krieger um sich scharten.
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Woher die Wikinger kamen, ist somit klar. Aber warum traten sie als skandinavische Seeräuber gegen Ende des 8. Jahrhunderts so plötzlich und angeblich unvermutet in das Rampenlicht der Weltgeschichte, in dessen Zentrum damals das Frankenreich, England und Irland lagen?
Nun, ganz so unvermutet, wie die zeitgenössischen Chroniken diesseits und jenseits des Ärmelkanals uns glauben machen wollen, war es wohl nicht. Denn seit Jahrhunderten bestanden intensive Handelsbeziehungen zwischen Skandinavien und Westeuropa, wie zahlreiche archäologische Funde bestätigen. Wein und Luxusgüter ebenso wie Glaswaren und edle Schwerter gelangten schon seit der Merowingerzeit in den Besitz skandinavischer Kleinfürsten. Im Gegenzug wurden Mühlsteine, Taue, Felle, Pelze und Bernstein in den Süden exportiert.
Vorrückende Franken setzen Skandinavier unter Druck
Im 7. und 8. Jahrhundert begann sich die politische Landschaft Europas jedoch langsam zu verändern. Die Franken unterwarfen sukzessive die Völker in ihrer Nachbarschaft: die Bajuwaren, die Langobarden und schließlich auch die Sachsen. Unter Karl dem Großen erreichte das Frankenreich seinen Zenit.
Diese Expansionspolitik war auch in Skandinavien, besonders in Dänemark und Norwegen, nicht unbemerkt geblieben, wo sich gerade ein Übergang von kleinen Fürstentümern zu größeren politischen Gebilden vollzog. Deren Herrscher – oder solche, die es werden wollten – suchten immer wieder die Nähe zu den Franken. Sie waren von der Machtentfaltung der fränkischen Könige, aber auch vom Reichtum in deren Territorium fasziniert. Egal, ob Mode, Kultur oder die vollen Kriegskassen, hier schien alles in reichem Ausmaß vorhanden zu sein. Bei den Skandinaviern weckte das Begehrlichkeiten.
Es ist schwer zu sagen, ob es sich bei den ersten skandinavischen Überfällen um militärische Nadelstiche gegen das allzu mächtig werdende Nachbarreich handelte oder ob es individuelle Raubzüge in ein scheinbar mit allem Überfluss gesegnetes Großreich waren. Zunächst schienen die Franken die Attacken unter Kontrolle halten zu können, dafür sorgte die massive Küstenverteidigung unter Karl dem Großen.
Als aber nach der Reichsteilung und den internen Streitigkeiten unter Karls Enkeln Lothar, Ludwig und Karl der Schutz der Küste vernachlässigt wurde, standen um die Mitte des 9. Jahrhunderts alle westeuropäischen Flüsse einladend offen für skandinavische Seeräuber jeglicher Herkunft.
Diese konnten nun zu beiden Seiten des Ärmelkanals abwechselnd plündern, je nachdem, welches der Reiche sich gerade als das noch schwächere erwies. In Irland trugen die endlosen und zermürbenden Kriege zwischen den örtlichen Kleinkönigen dazu bei, dass sich die Wikinger hier als Händler, Sklavenjäger, Plünderer, Söldner und sogar Gründer von städtischen Handelsniederlassungen vielfältig etablieren konnten.
Dass alle diese bevorzugten Exkursionsziele inzwischen christlich waren, störte die Skandinavier nicht, im Gegenteil. Bei der Plünderung von Klöstern und Kirchenschätzen war die Abwesenheit jeglicher religiösen Gefühle sicherlich sogar ein Vorteil, und für die Handelskontakte ließ man sich schon mal schnell und vorurteilsfrei mit dem Kreuzzeichen der primsigning, einer Vorstufe zur Taufe, bezeichnen, um auch als Heide den Umgang mit christlichen Händlern pflegen zu dürfen.
Aber schon bald sah man den – politischen – Vorteil eines vollständigen Übertritts zum Christentum: Nicht nur qualifizierte man sich durch die Taufe, wie im Fall des Wikingers Rollo in der Normandie 911, zur Übernahme eines Lehens von den fränkischen Herrschern, sondern man lernte schnell die intellektuellen und organisatorischen Stärken der Kirche kennen und nutzen.
Als Christen erschließen sich den Wikingern neue Netzwerke
War anfangs der Glaubenswechsel eher pragmatisch motiviert – wozu noch das viel bessere religiöse Sinnangebot für das Jenseits trat, für das die germanische Religion nur sehr vage Hoffnungen machte –, so lernte man schnell die politischen Vorteile einer Partizipation am großen christlichen Kulturraum zu schätzen. Die alten Götter Odin und Thor – in Schweden dazu der von der Königsdynastie in Uppland (historische Provinz um Uppsala) besonders verehrte Gott Freyr – und die in vielen Bereichen sehr vagen, landschaftlich auch unterschiedlichen Vorstellungen von Mythologie und Kult waren dem viel stringenteren System der neuen Buchreligion nicht gewachsen.
Die raschen Fortschritte bei den Klosterbauten und -reformen in der Normandie oder auch die Geschwindigkeit der Diözesaneinteilung in Dänemark im 10. Jahrhundert sind so enorm, dass man offenbar bei der herrschenden Klasse von einer regelrechten Begeisterung für das Christentum – oder was man dafür hielt – sprechen konnte.
Aber schon spätestens seit Mitte des 9. Jahrhunderts machten sich regelmäßig große Flotten von Schiffen unterschiedlichster Größe und Bauart auf den Weg von Skandinavien über die Nordsee. Die Zahl von 600 Schiffen, die im Jahr 845 laut den Annalen von St. Bertin auf der Elbe gesichtet worden sein sollen, dürfte allerdings sicherlich um ein Vielfaches zu hoch sein.
Dort, wo man früher Handel getrieben hatte, versuchte man nun unter Umgehung der Mittelsmänner oder überhaupt von Bezahlung die Güter zu besorgen, die man für sich selbst haben wollte oder für die man in Skandinavien einen guten Preis erwarten konnte.
Als Karl der Kahle 864 auf dem Reichstag zu Pîtres ein Edikt erließ, in welchem unter anderem verboten wird, Brünnen (Panzerhemden), Waffen aller Art und Pferde an die Skandinavier zu verkaufen, war es vermutlich bereits zu spät. Schwertklingen aus rheinischen Waffenschmieden waren im damals erzarmen Skandinavien längst ein echter Verkaufsschlager, und noch heute finden sich wesentlich mehr der fränkischen Klingen in Skandinavien als in deutschen Ausgrabungen.
Ein weiterer extrem nachgefragter Exportartikel waren gläserne Sturzbecher, die zu den must-have-Artikeln an dänischen Fürstenhöfen gehörten. Hergestellt wurden sie vor allem am Oberrhein, denn unabdingbar für die Glasbläserei war die massenhafte Produktion von Holzkohle im Schwarzwald: Nur mit deren Hilfe ließen sich die nötigen hohen Schmelztemperaturen erreichen. Solche Trinkbecher mit bis zu einem halben Meter Länge – und entsprechender Füllkapazität – zählten zu den absoluten Luxusartikeln im Norden.
Zu derart eleganten Trinkgefäßen brauchte man aber auch das passende Getränk, und importierter Wein aus dem Rheinland war da zweifellos am prestigeträchtigsten. Von der Qualität des Weines können wir uns heute kaum eine Vorstellung machen. Der oft mit den Germanen und Skandinaviern in Verbindung gebrachte Met ließ sich mangels ausreichender Honigmengen nicht in nennenswerten Quantitäten herstellen. Das dünne heimgebraute Bier war zwar reichlich vorhanden, aber kaum einer fürstlichen Feier angemessen.
Umso verständlicher ist es, wenn die Chroniken berichten, plündernde Wikingerbanden hätten sich nach dem Überfall auf Klöster zuallererst über den Weinkeller hergemacht und erst dann in der Sakristei und der klösterlichen Schatzkammer nach Edelmetall gesucht. Dabei gingen die Interessenlagen von Plünderern und ihren Opfern oft noch deutlicher auseinander, als das ohnehin anzunehmen ist. Denn während es den Mönchen um die Rettung der Reliquien ihrer Heiligen ging, waren die skandinavischen Seeräuber daran deutlich weniger interessiert als an den aus Gold und Silber gefertigten Behältnissen selbst.
Besonders Metallobjekte sind eine begehrte Beute
Die bereits erwähnte Metallarmut Skandinaviens, die bis zu den schwedischen Erzfunden im 17./18. Jahrhundert notorisch war, spielte bei den wikingischen Plünderungszügen eine beträchtliche Rolle. Etliche der Hortfunde, wo Schätze in Tongefäßen vergraben wurden, aber später offenbar nicht mehr abgeholt werden konnten, enthalten nicht nur zahlreiche Münzen und Barren aus Silber, sondern auch Schmuckstücke aus Halb- und Edelmetallen sowie mitunter die eine oder andere Goldmünze. Aber auch andere Metallgegenstände wie Gürtelschnallen oder bronzene Buchschließen wurden nicht verschmäht.
Die kleeblattförmigen fränkischen Beschläge der Schwertgehänge gelangten in so großen Mengen nach Skandinavien, dass sie dort zu Gewandschließen (Fibeln) umgearbeitet wurden und eine richtige Kleeblattfibel-Mode auslösten.
Dass sich in den Hortfunden auch viele zerhackte Münzen und unvollständige Schmuckstücke wie etwa die typischen spiraligen wikingerzeitlichen Armringe finden, hat mit der Art der Geldwirtschaft der Skandinavier im Frühmittelalter zu tun. Statt einer Münzwirtschaft wie im Karolingerreich oder in England pflegten die Wikinger noch lange eine Gewichtswirtschaft, bei der der Wert in Silber nicht mit Münzen abgezählt, sondern nach dem Gewicht abgewogen wurde.
Dabei war es eben mitunter notwendig, eine Münze auch zu durchtrennen oder einige Zentimeter eines Schmuckstücks abzuzwicken. Daher ist es auch wenig überraschend, dass kleine Goldschmiedewaagen zur Ausstattung jedes wikingerzeitlichen Händlers gehörten.
Auffällig viele dieser Waagen fanden sich übrigens in Frauengräbern, so dass auch dies ein Hinweis auf die recht selbständige Position der Frauen in Skandinavien ist, und zwar nicht nur als Händlerinnen: Während der oft jahrelangen Abwesenheit ihrer Männer hatten sie die Wirtschaft zu schultern, was offenbar zu einem beträchtlichen Selbstbewusstsein führte.
Bis um die Jahrtausendwende war im Osten Skandinaviens das meiste Silber im Umlauf. Etwa auf Gotland fanden die Archäologen enorme Mengen an Silber, aber auch auf dem schwedischen Festland. In Westskandinavien war Silber seltener.
Häufig findet man in Schweden arabische Dirham-Münzen aus dem Reich der Omaijaden. Ihre Präsenz wird heute mit einem regen Sklavenhandel erklärt, den die Wikinger mit Drehscheiben in Haithabu, im schwedischen Birka und besonders auf Gotland betrieben haben. Sklaven aus Irland, Friesland, aber auch dem slawischen und baltischen Raum sind danach in großer Menge für die Heere und Harems der nahöstlichen Reiche nach Osten verhandelt worden. Die früher verbreitete Ansicht, Skandinavier hätten vorwiegend mit Fellen, Honig und Bernstein gehandelt, gilt jedenfalls als überholt. Sicher ist, dass nur ein Bruchteil der Sklaven für den eigenen häuslichen Bedarf bestimmt war, die meisten geraubten Menschen waren eine Handelsware mit enormer Gewinnspanne.
Sind die Siedler auf Island das Ergebnis einer Fluchtbewegung?
Während die Waräger die Aussicht auf große Handelsgewinne nach Osten lockte, war es bei einem Teil derjenigen Skandinavier – meist Norweger –, die nach Westen segelten, die Hoffnung auf bis dahin ungenutzte Weideflächen. Die Viehzüchter begannen auf den Shetland-Inseln, den Färöern und auf Island, später sogar auf Grönland und in der Neuen Welt ein neues Leben. Eine solche Anziehungskraft der Ferne dürfte als Motivation jedenfalls bedeutender gewesen sein als die zum Mythos erhobene Flucht vor einem vermeintlich allzu dominanten norwegischen König, der sein Reich zu einen suchte.
Dieser Mythos, dass die späteren Isländer eigentlich politische Flüchtlinge waren und nicht einfach vom Erbrecht benachteiligte jüngere Söhne in einem ohnehin kargen Land, lebt bis heute besonders in Island selbst fort. Doch die verbreitete Armut eines Teils der Bevölkerung dürfte die größere Triebfeder sowohl für die Reisen über den Nordatlantik als auch für die Plünderfahrten gewesen sein.
Gerade diese in den isländischen Sagas immer wieder auftauchende Version einer Geschichtskonstruktion – freiheitsliebende Bauern im Kampf gegen den seine Zentralgewalt etablierenden König von Norwegen – weist voraus auf die Antwort zur zweiten eingangs gestellten Frage: Was wurde aus den Wikingern?
Denn zwar haben die nach Westen ausgewanderten Norweger auf Island ihren eigenen Bauernstaat ganz ohne Königsmacht gegründet, und sie haben Ableger davon für einige wenige Jahrhunderte sogar auf Grönland etabliert. Aber auf dem skandinavischen Festland haben die genannten Aktivitäten des Norwegerkönigs Harald Schönhaar im 9. Jahrhundert ebenso wie die des Dänenkönigs Harald Blauzahn im 10. Jahrhundert sukzessive zum Ende der Wikingerzeit geführt.
Die Könige waren bestrebt, aus verstreuten und zerstrittenen Kleinkönigtümern ein zentralistisch regiertes, auf Gesetzen beruhendes Reich zu schmieden. Sie hatten wenig Interesse daran, marodierende Banden von Söldnern und Plünderern zu unterstützen oder auch nur zu tolerieren. Hinzu kamen die moralischen Gebote der sich auch im Norden immer besser etablierenden christlichen Kirche, die den vermeintlichen Heldentaten, der Blutrache und den endlosen Fehden entschieden entgegentrat. Aus den „wilden Nordleuten“ sollten gute Christenmenschen im mittelalterlichen Sinn werden.
Die Schaffung eines geeinten Norwegen, eines geeinten Dänemark – zu dem noch lange die südschwedische Landschaft Schonen gehörte – und zwei Jahrhunderte später auch eines mehr oder weniger geeinten Schweden markieren den Anfang vom Ende der Wikingerzeit. Aus Wikingern und Warägern wurden Norweger, Dänen und Schweden, sogar Isländer, innerhalb von Reichsgrenzen, die sich nicht allzu sehr von denen der heutigen skandinavischen Staaten unterscheiden.
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