Die Schau setzt sich mit knapp 30 Begriffen auseinander. Die Schlagworte werden auf großformatigen Modulen präsentiert und durch Exponate sowie Erklärtexte ergänzt. Dabei wird deutlich, welche große Rolle die militärische Luftfahrt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die Bevölkerung spielte, die so nachhaltig Begriffe und Wendungen aus diesem Bereich in die Alltagssprache übernahm. Zum Thema „sich verfranzen“ wird unter anderem ein Kompass gezeigt. Den Ursprung hat die
Redensart schon aus den frühesten Zeiten der Militärfliegerei. Piloten trugen damals den Spitznamen „Emil“. Beobachter, die meist auch navigieren mussten, und deren Kompasse wurden „Franz“ genannt. Navigieren hieß entsprechend „franzen“. Und das Ergebnis falscher Navigation: „sich verfranzt haben“.
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