Pionierinnen aus Naturwissenschaft und Technik sowie junge, dynamische Professorinnen unserer Tage aus der TU Berlin stehen einander im Dialog gegenüber: in der Doppelausstellung „Forschung ist weiblich. Wissenschaftlerinnen mit Tradition“ und „Beruf: Forscherin“, die die Universität zum 100. internationalen Frauentag am heutigen 8. März in ihrem Lichthof zeigt. Großformatige Bildplakate und Texte sollen Schülerinnen und Studentinnen Lust auf ein naturwissenschaftlich-technisches Studium und eine Karriere in der Wissenschaft machen. Die Ausstellung reiht sich in die vielfältigen, systematisch auf einander abgestimmten Aktivitäten der TU Berlin zur Frauenförderung ein, die Schülerinnen, Studentinnen und Wissenschaftlerinnen über ihren gesamten Ausbildungs- und Qualifizierungsverlauf begleiten und unterstützen sollen. Mit Blick auf die weibliche Geschichte der Wissenschaftsdisziplinen besteht die Ausstellung aus zwei Teilen. Die Pionierinnen, wie Caroline Haslett, die 1919 eine Gesellschaft weiblicher Ingenieure gründete, gehören zu der Wanderausstellung „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ aus der FH Lübeck. Ihnen gegenüber stehen die modernen Professorinnen der TU Berlin in der Posterausstellung „Beruf: Forscherin“, die das Referat für Presse und Information der TU Berlin gestaltet hat. „Die Geoinformatik bewegt sich zwischen realer und virtueller Welt. Eine äußerst aufregende Reise, die ich mit Begeisterung unternehme.“ Mit Aussagen wie dieser von der Landschaftsplanerin und Geoinformatikerin Birgit Kleinschmit wollen die jungen TU-Professorinnen etwas von ihrem Enthusiasmus für Naturwissenschaft und Technik an die nächste Frauengeneration weitergeben. Die TU-Mathematikerin Olga Holtz sagt etwa: „In der Mathematik sah ich diesen wilden Fluss von Ideen vor mir, der immer wieder Neuland versprach.“ Die Verkehrsforscherin Christine Ahrend: „Neue Wege in der Verkehrsplanung und in unserem Mobilitätsverhalten aufzuzeigen, bedeutet, schon heute Zukunft mitzugestalten. Das fasziniert mich immer wieder.“ Durch diese breite Palette an aktuellen und historischen Vorbildern soll sichtbar gemacht werden, dass Forschung auch weiblich ist.





