Die Wut wuchs in vielen Städten an der amerikanischen Ostküste, am stärksten in New York City. Am 13. Juli 1863 begannen hier blutige Rassenunruhen. Richtete sich die Gewalt zunächst gegen die Rekrutierungsbüros, so wurde alsbald die afroamerikanische Bevölkerung New Yorks zur Zielscheibe des Mobs. Polizei und Ordnungsbehörden der Stadt waren überfordert. Zu Hilfe eilten ihnen reguläre Soldaten, die von den Schlachtfeldern bei Gettysburg zurückkehrten. Vier Tage dauerte es, ehe der „New Yorker Draft Riot“ beendet war. Die Stadt zählte über 100 Tote; die meisten waren Afroamerikaner.





