„Eine archäologische Zeitreise von der Vorgeschichte bis ins Mittelalter“ verspricht das Landesmuseum Bonn in seiner neuen Ausstellung „Der Rhein. Leben am Fluss“. Gleichzeitig will das Museum mit der neuen Ausstellung eine Vorschau auf seine neue archäologische Dauerausstellung geben, die ab dem Frühjahr 2027 gezeigt werden wird. In acht Kapiteln werden anhand von Highlights aus dem musealen Bestand – darunter auch zuvor noch nie gezeigten Exponaten – Geschichten vom Leben entlang des Rheins erzählt. Die Reise beginnt vor rund 14 000 Jahren am Doppelgrab von Oberkassel, welches 1914 entdeckt wurde und die Überreste eines Mannes, einer Frau und ihres Haushunds enthält. Anhand von Alltagsgegenständen wie einem Spielzeugschwert, Münzen und einer Reiterhelmmaske werden Einblicke in das Leben von Kelten und Römern gegeben. Die Reise endet schließlich bei einem einfachen Holzboot aus dem Mittelalter, das in einem Feuchtboden bei Meerbusch fast perfekt konserviert wurde. Zudem bietet die Schau auch einen Blick hinter den Vorhang. Es wird gezeigt, wie eine neue Ausstellung entsteht, wie Funde restauriert werden und ein Vermittlungskonzept erarbeitet wird. Die Ausstellung „Der Rhein. Leben am Fluss“ ist bis zum 30. November 2025 im Landesmuseum in Bonn zu sehen.





