Sechs württembergische Herzoginnen stellt Gudrun Maria Krickl in diesem Buch vor: zuerst die italienische Renaissancefürstin Barbara Gonzaga, der an der Seite Eberhards im Bart eine kurze Zeit des Glücks beschieden war, bevor sie die Hoffnung auf eine eigene Familie aufgeben musste. Oder Sabina von Bayern, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann Ulrich die Flucht ergriff. Und auch Sibylla von Anhalts anfängliche Zuneigung zu Friedrich von Württemberg endete in einem persönlichen Fiasko. Anna Catharina von Salm-Kyrburg war eigentlich keine standesgemäße Partie für Herzog Eberhard III., der in schweren Zeiten um sie warb. Johanna Elisabetha von Baden-Durlach wurde durch die Favoritin ihres Gatten Eberhard Ludwig ins Abseits gedrängt. Und schließlich erlebte Franziska von Hohenheim ihr eigenes, aber zerbrechliches Märchen und stieg vom Rang einer Mätresse zur rechtmäßigen Ehefrau des Herzogs Carl Eugen auf. Einfühlsam und mit Gespür für die unterschiedlichen Persönlichkeiten schildert Gudrun Maria Krickl die Lebenswege dieser Frauen. Das Buch ist sehr schön bebildert und macht daher auch optisch Freude.
Rezension: Redaktion





