Bereits seit einiger Zeit führten Völkerbewegungen in Gallien zu Konflikten – diese Situation nutzte Caesar für sich. Als der Stamm der Helvetier im Frühjahr 58 an der Provinzgrenze entlangziehen wollte, griff der Statthalter ein und initiierte einen Krieg. Ein Jahrzehnt lang überzog der geniale Stratege Gallien mit Tod und Verwüstung. Er vergrößerte das Reich wie niemand zuvor und gilt seither als einer der größten Feldherren, aber auch als skrupelloser Kriegstreiber.
Die Beute war so gewaltig, dass das Gold, mit dem Caesar Soldaten und Freunde beschenkte, zu einer Inflation führte. Finanziell saniert kehrte er zurück, sah sich jedoch weiteren Anklagen wegen seiner Kriegführung ausgesetzt. Gestützt auf sein Geld und sein Heer, blieb Caesar nur die Flucht nach vorn: in die Entfesselung des Bürgerkriegs.





