Das Buch von Helge Hesse entführt uns in diese Epoche des Aufbruchs. Nach dem seit dem Erfolgstitel „1913“ von Florian Illies sehr beliebten Strickmuster der Collage von Ereignissen und Personen schildert Hesse eine überwältigende Vielzahl von Einzelmomenten, von Impressionen. Schon zu Beginn begegnen uns in atemloser Folge George Washington auf seinem Anwesen Mont Vernon, Marie Antoinette als junge Königin in Versailles, Johann Wolfgang Goethe nach seinem „Werther“-Erfolg im Klaviersalon einer befreundeten Familie, Georg Forster auf einem Schiff im südlichen Atlantik, der Unternehmer Matthew Boulton in seinem neuen Fabrikgebäude in Birmingham und James Watt, der geniale Ingenieur. Und so geht es unaufhaltsam weiter, wobei einziges strukturierendes Prinzip der Darstellung die chronologische Abfolge der Jahre 1775 bis 1799 ist.





