Dem weltpolitischen Bedeutungsverlust des Papsttums stand im 17. Jahrhundert eine Konsolidierungspolitik im Innern gegenüber. Ein reiches Ämter- und Benefizwesen finanzierte die Repräsentation nach außen. Dabei sollte eine prunkvolle Baupolitik den Autoritätsverlust des Papsttums kaschieren. Unser Bild: Papst Urban VIII. mit dem Prinzen Francesco Colonna, Gemälde von Niccolò Ricciolini (1687–1763) im Palazzo Barberini in Rom. (Bildquelle: The Art Archive / Palazzo Barberini, Rom / Dagli Orti (A))





