Die Forschungsstelle Asia Minor der Universität Münster gräbt unter der Leitung von Prof. Dr. Engelbert Winter seit 2001 im Hauptheiligtum des Iuppiter Dolichenus. Der Wettergott wurde im 2. Jahrhundert nach Christus zu einer der bedeutendsten Gottheiten des Römischen Reiches. Die internationale Forschergruppe legte Fundamente des römischen Heiligtums frei. Auch die Überreste des mittelalterlichen Klosters des Mar Salomon, das zuvor nur aus Schriftquellen bekannt war, kamen dabei an die Oberfläche.
Vor der Eröffnung des geplanten Archäologieparks sind allerdings zahlreiche Sicherungs- und Schutzmaßnahmen notwendig. In diesem Sommer haben die Forscher die historischen Funde gereinigt, konserviert und mit einem Spezial-Vliesstoff ummantelt um sie vor der Witterung zu schützen. Zudem liegt bereits ein Konzept für die erforderlichen Schutzbauten innerhalb des Parks vor.





