Sehr erhellend zeigt Bringmann dann am Beispiel von England und Frankreich, wie sich das Verhältnis von Volkssouveränität, Repräsentativsystem und Gewaltenteilung im 18. Jahrhundert weiterentwickelt hat, und schildert die Entstehung der Parteiendemokratie im 19. Jahrhundert. Gerade angesichts heutiger Debatten um eine „Krise der Demokratie“ ist Bringmanns Werk das Buch der Stunde.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
Klaus Bringmann
Das Volk regiert sich selbst
Eine Geschichte der Demokratie
wbg Konrad Theiss Verlag, Darmstadt 2019, 335 Seiten, € 25,–





