Zunächst wird die Karriere Eugenio Pacellis vom päpstlichen Nuntius in München bis zu seiner Wahl als Papst Pius XII. nachgezeichnet, dann seine Innen- und Außenpolitik geschildert. Leider bricht die Darstellung mit dem Jahr 1939 ab und muß damit die Beantwortung der drängenden Frage nach der päpstlichen Haltung zur systematischen Judenverfolgung und -vernichtung offenlassen. Doch das ist nicht den Autoren anzulasten: Die Akten aus dem Pontifikat Pius’ XII. wurden noch nicht freigegeben. Besier und Piombo wollen jedenfalls nicht anklagen, sondern plädieren für ein abgewogenes Urteil über den Papst.
Rezension: Quaas, Ruben





