Als der 65-jährige Benjamin Franklin 1771 mit der Abfassung seiner Autobiographie begann, blickte er auf ein bewegtes Leben zurück: Als Erfinder, Naturforscher, Geschäftsmann und Politiker hatte er Bemerkenswertes geleistet. Er konnte nicht ahnen, dass seine aufregendsten Jahre noch vor ihm liegen sollten.
Letzter kostenloser Artikel3/3
Er entriss dem Himmel den Blitz und dem Tyrannen das Zepter“. So beschrieb der französische Finanzminister Anne-Robert-Jacques Turgot (1727–1781) den Amerikaner Benjamin Franklin, nachdem dieser in Paris ein Bündnis der amerikanischen Rebellen mit Frankreich ausgehandelt hatte. 20 Jahre zuvor hatte Immanuel Kant ihn als „Prometheus der neuen Zeiten“ bezeichnet, nachdem die deutsche Übersetzung seines Aufsatzes „Experiments and Observations on Electricity“ erschienen war.
Verblüffend an Benjamin Franklin waren jedoch nicht nur seine vielfältigen Begabungen, sondern war auch sein beispielloser sozialer Aufstieg. Mit Talent, Fleiß und Glück hatte sich Franklin aus der Bostoner Unterschicht zum gefeierten Wissenschaftler und Politiker emporgearbeitet.
Am 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts, geboren, war der junge Benjamin das achte Kind seiner Mutter Abiah und das 15. seines Vaters Josiah. Der Vater war mit seiner ersten Frau Anne aus England eingewandert und führte ein Geschäft für Kerzen und Seifen. Nach dem Tod Annes hatte er schnell wieder geheiratet, um die Kinder versorgt zu wissen.
Boston war geprägt vom Geist der Puritaner, die auf dem neuen Kontinent gemäß einer Verheißung im Neuen Testament die „Stadt, die oben auf einem Berg liegt“ (Matthäus 5, 14) errichten wollten. Die Franklins lebten in einem kleinen Mietshaus und besuchten regelmäßig die South Church. Josiah und seine zweite Frau hatten zehn gemeinsame Kinder. Nach dem tödlichen Unfall seines jüngeren Bruders Ebenezer war Benjamin der jüngste Sohn. Als Josiah Franklin die geistigen Talente Benjamins erkannte, sah er darin einen göttlichen Auftrag: Den zehnten Teil – in diesem Fall das zehnte Kind – sollte er Gott überantworten. Für eine Predigerlaufbahn brauchte es allerdings eine höhere Ausbildung. Also schickte er Benjamin auf die Lateinschule von Boston, die als Vorbereitungsschule für das nahe gelegene Harvard College galt.
Die akademische Laufbahn bleibt dem talentierten Jungen verwehrt
Harvard ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt – damals war es eine puritanische Kaderschmiede. Doch Benjamin Franklin durfte nie dort studieren. Die Kosten für die Lateinschule waren für die vielköpfige Familie nicht aufzubringen. Benjamin musste trotz schulischer Erfolge abbrechen und begann eine Lehre als Buchdrucker in der Werkstatt seines älteren Bruders James. Das Handwerk war nicht nur technisch, sondern auch intellektuell und unternehmerisch sehr anspruchsvoll. Wer Drucker war, war im 18. Jahrhundert gleichzeitig auch Verleger und Lektor. Als James 1719 mit der Herausgabe des „New-England Courant“ begann, schmuggelte sein Bruder Benjamin unter dem Pseudonym „Mrs. Silence Dogood“ eigene Texte in die Zeitung, wobei er die wahre Identität der von ihm kreierten Kunstfigur vor seinem Bruder verheimlichte.
Mehr aus Geschichte & Archäologie
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Geschichte & Archäologie.
Die Brüder kamen nicht besonders gut miteinander aus. Benjamin Franklin verließ daher Boston und zog nach New York. Dort hatte der einzige ansässige Drucker William Bradford keine Stelle frei und riet Franklin, es in Philadelphia bei seinem Sohn Andrew zu versuchen. In der „Stadt der brüderlichen Liebe“ angekommen, war die Stelle bei Andrew Bradford zwar besetzt, doch er fand Anstellung bei dessen Konkurrenten Samuel Keimer.
Über seinen Schwager Robert Holmes, der geschäftlich in Philadelphia zu tun hatte, lernte Franklin dann Sir William Keith kennen, den Gouverneur des Staates Pennsylvania. Keith war wenig angetan von den beiden bestehenden Druckereien und ermutigte Franklin, in England Maschinen für eine eigene Druckerei zu kaufen. Das Kapital würde er ihm vorschießen.
So reiste Benjamin Franklin im Herbst 1724 nach London. Dort angekommen, musste er feststellen, dass die Kreditbriefe seines Gönners wertlos waren. Ohne einen Penny in der Tasche saß er nun in einem fremden Land fest. Doch Franklin hatte Glück. Er fand Anstellung beim renommierten Drucker Samuel Palmer, und das Leben in der Metropole, die ein Vielfaches größer war als die Kleinstädte Boston, New York und Philadelphia, gefiel Franklin.
Erst als ihn aus der Heimat die Nachricht erreichte, dass der amerikanische Kaufmann Thomas Denham ihm eine Stelle in Philadelphia anbot, kehrte Franklin 1727 zurück. Doch Denham erkrankte und gab sein Geschäft auf. Franklin wechselte für kurze Zeit zu seinem früheren Arbeitgeber Keimer, machte sich dann aber als Drucker und Verleger selbständig.
Er wurde auch selbst publizistisch tätig. Eine satirische Kolumne unter dem Pseudonym „Busybody“ veröffentlichte er in der Wochenzeitung „American Weekly Mercury“, die seinem Konkurrenten Bradford gehörte. Als Busybody widmete Franklin sich vor allem der Aufgabe, den „Universal Instructor“ seines vormaligen Arbeitgebers Keimer mit boshaften Artikeln zu überziehen.
Kurze Zeit später kaufte Franklin Keimer den „Universal Instructor“ ab und benannte ihn in „Pennsylvania Gazette“ um. Die neue Zeitung, die am 2. Oktober 1729 zum ersten Mal erschien, avancierte durch ihre hohe journalistische Qualität in kürzester Zeit zur beliebtesten Zeitung in den Kolonien. Nur zwei Jahre nach seiner Rückkehr war der 23-jährige Franklin der führende Verleger Nordamerikas geworden.
Als Verleger nutzt Franklin seine mediale Macht geschickt aus
Er begann, sich gesellschaftlich zu engagieren. 1731 gründete er eine Leihbibliothek, die erste in Amerika. Nach diesem Erfolg begann er, seine publizistische Reichweite politisch zu nutzen. Er versuchte, seine Mitbürger zu Mäßigkeit, Sparsamkeit und Ordnung zu erziehen, und startete Kampagnen, um Missstände des Gemeinwesens zu bekämpfen. So forderte die „Pennsylvania Gazette“ 1735 in einer Reihe von Artikeln die Verbesserung des Brandschutzes, was zur Gründung der Union Fire Company führte, der ersten freiwilligen Feuerwehr der Stadt Philadelphia.
1736 wurde Franklin als Schriftführer in die „Assembly“, das Kolonialparlament, gewählt. Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Großbritannien und Frankreich forderte Franklin die Aufstellung einer Bürgermiliz gegen die Franzosen.
In Pennsylvania, das in der Tradition der pazifistischen Quäker stand, war dieses Ansinnen zunächst unpopulär, doch als Großbritannien 1742/43 in den Österreichischen Erbfolgekrieg verwickelt wurde, gab die „Assembly“ Mittel zum Kauf von Munition frei. Kugeln und Pulver fanden im Folgejahr Verwendung, als die Royal Navy mit der Unterstützung neuenglischer Siedler die französische Hafenfestung Louisburg in Nova Scotia einnahm.
Als 1747 ein direkter französischer Angriff auf Philadelphia drohte, verweigerte sich die „Assembly“ abermals der Aufstellung einer Miliz. Franklin rief daraufhin eigenmächtig die Bürger zu den Waffen. Und wieder setzte er sich durch: Franklin wurde zum colonel (Oberst) des neuen Philadelphia-Regiments berufen. Der mächtige Verleger war nun auch oberster Militärführer Pennsylvanias.
Durch Beteiligungen an mittlerweile mehr als 20 Druckereien flossen Franklins Einkünfte inzwischen derart großzügig, dass er 1747 beschloss, das Alltagsgeschäft abzugeben. Die freie Zeit widmete er wissenschaftlichen Experimenten.
Sein Interesse galt der Erforschung der Elektrizität. Er stellte Versuche der führenden Experten auf diesem Gebiet nach. Dabei stellte er fest, dass elektrische Ladung in zwei Formen auftreten kann, nämlich positiv oder negativ, und er versuchte sich an der Konstruktion eines Behälters zu ihrer Speicherung. Den Begriff dafür entlehnte er aus dem Militärwesen: Batterie.
Außerdem beobachtete er, dass elektrische Funken in ihrem Verhalten Gewitterblitzen ähneln, es sich bei diesen also um ein elektrisches Phänomen handeln musste. Diese Erkenntnis war nicht neu, doch der praktisch veranlagte Franklin ergänzte sie mit dem Hinweis, dass hohe Vorsprünge und Spitzen wie Bäume oder Türme Blitze anziehen und „dass Häuser, Schiffe und sogar Städte und Kirchen“ wirkungsvoll vor Blitzeinschlägen geschützt werden könnten, wenn man eine geerdete Eisenstange an ihrer Spitze installieren würde. Franklin hatte den Blitzableiter erfunden.
Franklins an die Royal Society in London gerichtete Briefe über seine Beobachtungen wurden 1751 in London veröffentlicht und machten ihn schlagartig in der Alten Welt bekannt. 1753 verlieh ihm die Royal Society den wichtigsten Wissenschaftspreis des 18. Jahrhunderts, die Copley-Medaille in Gold. Im selben Jahr ernannten ihn Harvard und Yale zum Magister Artium.
Der erfolgreiche Autodidakt wusste jedoch, dass das Selbststudium eine gründliche Ausbildung nicht ersetzen konnte. Daher regte er die Gründung einer weiterführenden Schule in seiner Heimatstadt an. Aus dieser Academy of Philadelphia ging später die University of Pennsylvania hervor.
Die „Pennsylvania Gazette“ wird zum Sprachrohr des Herausgebers
In den 1750er Jahren war Franklin nicht mehr Parlamentssekretär, sondern regulärer Abgeordneter der „Assembly“. Mit Hilfe der „Pennsylvania Gazette“ konnte er seinen Ideen weiterhin Gehör verschaffen. Sein nächstes Projekt war die Errichtung eines städtischen Krankenhauses, das als Zentralkrankenhaus von Pennsylvania dienen sollte. Die von Franklin beworbene Sammelaktion unter den Bürgern war ein großer Erfolg. Das Krankenhaus wurde gebaut.
Franklins politisches Wirken galt in dieser Zeit in erster Linie der Verbesserung der Lebensqualität der Bürger: Er regte die vollständige Pflasterung der Straßen Philadelphias an, organisierte Straßenreinigung und Müllabfuhr und sorgte für die Aufstellung von Straßenlaternen, wobei er deren Design gleich selbst entwarf.
Außenpolitisch setzte er sich für ein gemeinsames Vorgehen der britischen Kolonien gegen die Franzosen ein, die im Tal des Ohio River zahlreiche Forts errichtet hatten. Als Gesandter Pennsylvanias nahm er 1754 an einem Kongress der Neuengland-Kolonien und der verbündeten Irokesen teil und schlug dort vor, eine Union der Kolonien zu gründen.
Sein „Albany Plan of Union“ scheiterte am Einspruch der britischen Krone, doch Franklin war nun zur politischen Führungsfigur aller Amerikaner geworden. Nachdem 1756 der Siebenjährige Krieg ausgebrochen war und England und Frankreich sich in einem offenen, global geführten Konflikt befanden, reiste er nach London, um dort die Interessen der Kolonien zu vertreten.
Während er in den Gelehrtenzirkeln und Kaffeehäusern Londons freundlich aufgenommen wurde, zeigte sich die britische Regierung uninteressiert. Bei der Erfüllung seiner Aufträge kam er nur langsam voran. Immerhin hatte er so Zeit für ausgedehnte Reisen, unter anderem nach Schottland, wo ihm die Universität St. Andrews die Ehrendoktorwürde verlieh. 1762 kehrte Franklin nach Amerika zurück. Nach einem schmutzigen Wahlkampf verlor er seinen Sitz in der „Assembly“, wurde jedoch von dieser erneut nach London geschickt.
Im Zuge des Siebenjährigen Kriegs hatte Großbritannien seine überseeischen Besitztümer stark ausbauen können. Nun saß das Empire jedoch auf einem Schuldenberg. Vergeblich protestierte Franklin gegen die Einführung einer Stempelsteuer in den Kolonien. Nachdem die Kolonisten mit einem Boykott britischer Waren geantwortet hatten und Franklin den britischen Parlamentariern die amerikanische Haltung erklärt hatte, wurde das Gesetz zwar kassiert, doch bald ein neuer Plan ersonnen: Das Townshend-Zollgesetz sah Einfuhrsteuern auf Glas, Papier, Porzellan, Blei, Farbe und Tee vor.
Und diesmal blieb London hart. Der neue Minister für die amerikanischen Kolonien Lord Hillsborough setzte ein Zeichen, indem er zwei frische Regimenter nach Boston verlegen ließ. Frustriert berichtete Franklin, dass man ihm in London nicht zuhöre. Wirkung zeigte nur der erneute amerikanische Boykott britischer Waren. Am 5. März 1770 wurden die Zölle wieder aufgehoben – nur die Teesteuer blieb bestehen.
„Boston Tea Party“: Der Konflikt mit dem Mutterland eskaliert
Doch am selben Tag gerieten in Boston Zivilisten mit britischen Soldaten aneinander. Ein überforderter Hauptmann befahl zu schießen. Fünf Menschen starben. Das „Massaker von Boston“ empörte die Kolonisten. Franklin verlangte in London nicht nur den Abzug der Truppen, sondern die grundsätzliche Neuordnung des Verhältnisses zwischen Kolonien und Mutterland.
Ein weiterer Funke entzündete das Pulverfass. Als das britische Parlament 1773 der Ostindien-Kompanie erlaubte, in Boston Tee unter dem üblichen Handelspreis zu verkaufen, verhinderten als Ureinwohner verkleidete Bürger das Entladen der Schiffe und warfen 342 Kisten Tee ins Hafenbecken. Dabei wird die korrekte moderne Bezeichnung dem Symbolismus der Maskerade nicht gerecht: Nicht zufällig versenkten hier „American Indians“ den Tee der „East India Company“.
Als Folge dieser „Boston Tea Party“ wurde Franklin in London vor den Privy Council zitiert, wo er gelassen der Schimpftirade des englischen Attorney General Alexander Wedderburn lauschte. Eine Antwort zu geben lehnte er ab. Während die britische Regierung eine Reihe von Strafmaßnahmen anordnete (die „unerträglichen Gesetze“), suchte er Verbündete. Der frühere Premierminister William Pitt war bereit zu helfen, er legte dem Oberhaus in Absprache mit Franklin einen Plan zur Aussöhnung vor. Der Plan wurde abgelehnt, aber die Initiative ermöglichte Franklin nach elf Jahren in London den ehrenvollen Rückzug in die Heimat.
Unmittelbar nach seiner Rückkehr wurde er als Vertreter Pennsylvanias zum zweiten Kontinentalkongress(5. September – 26. Oktober 1774) entsandt. Der Kongress beschloss die Aufstellung einer Miliz unter dem Befehl George Washingtons, lehnte Franklins „Articles of Confederation“, den Entwurf einer Verfassung, jedoch ab.
Der Schlussredakteur der US-Verfassung
Erst 1776 beschlossen die Amerikaner, sich von Großbritannien loszusagen. Die Ausarbeitung der Unabhängigkeitserklärung übernahm hauptsächlich der 33-jährige Anwalt Thomas Jefferson, die Schlussredaktion Benjamin Franklin. Er veränderte Jeffersons Entwurf an einer entscheidenden Stelle, indem er die Wörter „holy and undeniable“ („heilig und unbestreitbar“) durch das einfachere, aber stärkere „self-evident“ ersetzte: „We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness“ („Wir erachten diese Wahrheiten als selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie alle von ihrem Schöpfer mit bestimmten, unveräußerlichen Rechten ausgestattet wurden, dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören“).
Diesem ersten Satz der Präambel wohnen der ganze Zauber und die ganze Kraft dieses historischen Dokumentes inne. Dabei bedeutete das Wort „gleich“ zumindest für Franklin wirklich gleich. Nachdem er 1763 zwei Schulen für farbige Kinder besucht hatte, schrieb er einem Londoner Bekannten: „Durch das, was ich dort gesehen habe, habe ich hinsichtlich der natürlichen Fähigkeiten der Schwarzen eine höhere Meinung erlangt, als ich sie jemals zuvor gehegt habe. Ihre Auffassungsgabe ist genauso schnell und ihr Gedächtnis ebenso gut, und ihre Gelehrigkeit in jeder Hinsicht ebenbürtig zu weißen Kindern.“
Wenige Monate nach der Erklärung vom 4. Juli verließ Franklin seine Heimat wieder. Sein Ziel diesmal: Frankreich. Er sollte den französischen Außenminister davon überzeugen, den Kampf der Rebellen gegen den alten Feind zu unterstützen. In Paris bewegte sich Franklin in der gehobenen Gesellschaft, traf Voltaire, den deutschen Naturforscher Georg Forster – und den preußischen Offizier Friedrich Wilhelm von Steuben, der kurz darauf die Ausbildung von Washingtons Truppen übernahm. 1778 erklärte sich die französische Regierung offiziell bereit, die Kolonisten zu unterstützen.
Die Unterstützung durch die französische Flotte erwies sich als kriegsentscheidend. Nach der britischen Niederlage bei Yorktown im Herbst 1781 begannen in Paris geheime Gespräche zwischen Franklin und dem schottischen Kaufmann Richard Oswald, der als Agent der britischen Regierung auftrat. Erst nachdem am 30. November 1782 im „Grand Hotel Muscovite“ in Paris der Friedensvertrag unterzeichnet worden war, weihte Franklin seine französischen Gastgeber ein und entschuldigte sich in aller Form für die Geheimniskrämerei.
Im Herbst 1785 kehrte Franklin in die Vereinigten Staaten zurück. In Philadelphia wurde er von einer großen Menge begeistert empfangen. Als 1787 in seiner Heimatstadt der Verfassungskonvent zusammentrat, war er natürlich mit dabei – mit 81 Jahren.
Am 17. April 1790 starb der einzige amerikanische Gründervater, der alle vier Gründungsdokumente unterzeichnet hat: die Unabhängigkeitserklärung, den Bündnisvertrag mit Frankreich, den Friedensvertrag mit Großbritannien und die Unionsverfassung.
Autor: Felix Melching
11. Juni 2026
Die erste Fußballweltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt. Aber warum eigentlich gerade dort? Bis dahin hatten die großen europäischen…
Geschichte & Archäologie
Rätsel um kopflose Skelette geht weiter
9. Juni 2026
Kopflose Skelette aus einem jungsteinzeitlichen Siedlungsgraben in der Slowakei geben Archäologen weiterhin Rätsel auf. Denn warum Menschen…
Geschichte & Archäologie
Mammutfund erweist sich als steinzeitliches Cold Case
8. Juni 2026
Cold Case: Ein bei Regensburg entdecktes Mammutskelett hat sich als wichtiges Zeugnis der menschlichen Frühgeschichte entpuppt. Denn…