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Der Untergang der Steppenreiter
Am 10. August des Jahres 955 trafen in der Nähe der Stadt Augsburg die Heere des ostfränkisch-deutschen Königs Otto I. und der Ungarn aufeinander. Diese Schlacht sollte die weiteren Geschicke Mitteleuropas maßgeblich bestimmen.
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Otto I. (König seit 936) siegte und sicherte damit seine hegemoniale Stellung in der westlichen Christenheit; ohne diesen Erfolg wäre seine Krönung zum Kaiser rund sechseinhalb Jahre später in Rom nicht denkbar gewesen. Die Ungarn als Verlierer gaben ihre halbnomadische Lebensweise zugunsten einer dauerhaften Ansiedlung im heutigen Ungarn auf und etablierten ein Reich, dessen König Stephan I., genannt „der Heilige“, sich wenige Jahrzehnte später zum Christentum bekehren sollte.
Die Kontakte zwischen dem Ostfrankenreich und den Ungarn reichten lange zurück. Als 892 König Arnulf (Beiname „von Kärnten“) gegen das Mährische Reich zog, setzte er auch ungarische Hilfstruppen ein. Arnulf war zwar siegreich, aber anscheinend hatte er die Ungarn, die damals noch östlich der Karpaten ansässig waren, auf den Westen und dessen Reichtümer aufmerksam gemacht und damit die folgenden Raubzüge provoziert. So sahen es jedenfalls zeitgenössische Geschichtsschreiber, die Arnulf für die künftigen Überfälle und Plünderungszüge der Ungarn verantwortlich machten. Ein Annalist aus St. Gallen bezeichnete sie als „Agareni“, als Nachfahren Hagars, die Arnulf aus dem Ort, an dem sie eingeschlossen waren, befreit habe – eine Anspielung auf die mythischen Völker Gog und Magog, die nach der christlichen Tradition hinter den „Toren des Alexander“ gefangen seien und die nach deren Öffnung am Jüngsten Tag im Bund mit dem Satan die Christenheit als Strafe für ihre Sünden heimsuchen würden.
„Agareni“ ist auch eine gängige Bezeichnung für die Araber respektive Muslime, die seit der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts immer wieder angegriffen hatten. Diese Einordnungen aber sind zeitgebunden, denn die Ungarn waren weder Nachfahren der Hagar noch folgten sie dem Koran. Vielmehr hingen sie einer eigenen Religion an, aber viel hatten die Quellen nicht über ihren Glauben zu sagen. Etwas besser sind wir über ihre innere Ordnung orientiert, weil insbesondere byzantinische Quellen über sie berichten. Die – spätere – Sicht der Ungarn auf ihre eigene Geschichte ist in den „Gesta Hungarorum“, den „Taten der Ungarn“, aus dem frühen 13. Jahrhundert fassbar.
Leicht bewaffnet und von einer im Westenungekannten Beweglichkeit im Kampf
Was also wissen wir über die Ungarn? Hinweise auf ihre Herkunft lassen sich allein aus ihrer Sprache gewinnen, die mit dem Finnischen verwandt ist. Die Finno-Ugrier siedelten im 6. bis 4. Jahrtausend v. Chr. in den bewaldeten Gebieten westlich und östlich des mittleren Ural. Im frühen Mittelalter saßen die anscheinend aus sieben Teilstämmen bestehenden Ungarn in der ukrainischen Steppe und waren dem Turkvolk der Chasaren untertan. Außerdem schlossen sich ihnen die turksprachigen Kabaren an. Die einzelnen Stämme unterstanden eigenen Fürsten, während die Ungarn insgesamt von einer „Doppelspitze“ beherrscht wurden. Der „Kündü“ war für religiöse Angelegenheiten zuständig und hatte eher repräsentative Aufgaben, während der „Gyula“ in Kriegszeiten als Oberbefehlshaber amtierte.
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In der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts zogen die Ungarn in den Westen der ukrainischen Steppe. Dort vermischten sie sich vermutlich mit Gruppierungen der ebenfalls turksprachigen Onoguren. Von diesen leitet sich die Fremdbezeichnung „Ungarn“ ab, während diese sich selbst mit dem aus dem Ugrischen stammenden Wort „Magyaren“ bezeichneten.
Die Kampfesweise und Bewaffnung hatten die Ungarn von den Reitervölkern der südrussischen Steppe übernommen, vor allem den Reitersäbel und den Reflexbogen, mit dem schneller geschossen werden konnte als mit einem Langbogen. Der Reiterkampf erforderte zudem eine straffe militärische Führung, um die Beweglichkeit der Reiter für taktische Manöver nutzen zu können. Das feindliche Heer wurde zunächst aus der Ferne mit einem Pfeilhagel überschüttet. Gingen die Attackierten zum Gegenangriff über, wandten die Ungarn sich scheinbar zur Flucht. An einer geeigneten Stelle legten sie dann einen Hinterhalt und kesselten die Gegner ein.
Die wichtigste Voraussetzung für die Beweglichkeit der ungarischen Heere aber waren ihre extrem genügsamen und ausdauernden Pferde und der weitgehende Verzicht auf einen Tross. Die fränkischen Heere operierten dagegen extrem schwerfällig.
Selbst in Venetien schlagen die Reiterverbände blitzschnell zu
Bereits im Jahr 862 waren die Ungarn erstmals in das Ostfrankenreich eingefallen. Sie kannten diese Gebiete also schon, bevor Arnulf von Kärnten sie 892 gegen Mähren einsetzte. 894 plünderten sie das damals zur Peripherie des Ostfrankenreiches gehörende Pannonien. Aber hauptsächlich agierten sie weiterhin im östlichen Europa. Nach einer schweren Niederlage gegen die Petschenegen (ein weiteres Turkvolk) überquerten die Ungarn 895/96 die Karpaten und ließen sich an der oberen Theiß nieder. Slawen und andere dort bereits ansässige Völkerschaften wurden unterworfen.
Bald begannen die Ungarn erneut mit Raubzügen gen Westen. Die Schnelligkeit, mit der ihre Verbände erschienen und auch wieder verschwanden, versetzte die Zeitgenossen in Angst. Dies gilt auch für die Reichweite der Ungarnzüge: 899 erlitt der italienische König Berengar I. am Fluss Brenta (Venetien) eine Niederlage gegen sie. Damals attackierten sie auch die bayerischen Grenzgebiete, wurden aber von Markgraf Luitpold besiegt. Als weniger widerstandsfähig erwies sich das Reich der Mährer. 905/06 wurde es in der Schlacht von Nitra vernichtet. Damit war für die Ungarn der Weg auch in weiter entfernte Gebiete des Ostfrankenreiches frei. Noch 906 fielen sie etwa erstmals in Sachsen ein.
Kurz zuvor hatte sich Árpád als alleiniger Herrscher der Ungarn etabliert, nachdem sein Mitherrscher Kurszán 904 bei einem Treffen mit bayerischen Adligen ermordet worden war. Innere Machtkämpfe waren die Folge, in denen Árpád sich erst durchsetzen musste. Markgraf Luitpold wollte wohl diese Situation ausnutzen und zog im Jahr 907 mit drei Heeresabteilungen gegen die Ungarn. Bei Preßburg (Bratislava) wurde er jedoch vernichtend geschlagen und fiel. Nichts schien die Reiter aus der Steppe mehr aufhalten zu können.
Jahr für Jahr unternahmen die Ungarn nun Plünderungszüge ins Ostfrankenreich. 908 war Thüringen ihr Ziel, 909 erneut Bayern, wo sie auch den unbefestigten Bischofssitz Freising plünderten. Im folgenden Jahr versuchte der ostfränkische König Ludwig („das Kind“), die Ungarn zu stellen, erlitt aber auf dem Lechfeld bei Augsburg eine verheerende Niederlage.
Immer wieder durchzogen die Ungarn ungehindert den Machtbereich Arnulfs, Sohn von Markgraf Luitpold, und plünderten in Schwaben, Franken, Lothringen und sogar im Westfrankenreich. Begünstigt wurde dies allerdings auch durch die unsichere Lage im Ostfrankenreich. Nach Ludwigs Tod 911 wurde mit Konrad I. erstmals ein König gewählt, der nicht der angestammten karolingischen Dynastie angehörte.
Konrad musste daher immer wieder um seine Anerkennung kämpfen, besonders gegen Arnulf, der im Zuge dieser Auseinandersetzungen schließlich sogar vorübergehend zu den Ungarn flüchtete. In Italien wurden diese sogar noch stärker in innere machtpolitische Auseinandersetzungen hineingezogen. So drangen sie 927 als Verbündete König Hugos von Italien in die Toskana vor und griffen sogar in Machtkämpfe innerhalb der Stadt Rom ein.
Aber das Ostfrankenreich blieb das wohl wichtigste Ziel ungarischer Plünderungszüge. Sogar 919, als Heinrich I. aus dem sächsischen Adelsgeschlecht der Liudolfinger zum neuen ostfränkischen König gewählt wurde, durchzogen sie nahezu ungehindert das Land.
Heinrich I. nutzt eine Pause zur Reorganisation der Verteidigung
Nur ein glücklicher Zufall verschaffte dem neuen König eine Atempause: Wie der sächsische Geschichtsschreiber Widukind von Corvey berichtet, der seine Sachsengeschichte gegen Ende der 960er Jahre verfasste, wurde ein ungarischer Anführer gefangen genommen. Als Gegenleistung für dessen Freilassung und jährliche Tributzahlungen erreichte der Monarch einen neunjährigen Waffenstillstand. Diesen nutzte der König für die Reorganisation der Verteidigung: Vermutlich stellte Heinrich kleinere taktische Einheiten auf, die schneller auf ungarische Einfälle reagieren konnten.
Zudem attackierte Heinrich in der Folgezeit die slawischen Nachbarvölker im östlichen Vorfeld Sachsens, die in der Vergangenheit immer wieder mit den Ungarn verbündet gewesen waren. Diese Kriegszüge erhöhten die Schlagkraft seiner Truppen. „Da aber der König nunmehr im Reitergefecht bewährte Kämpfer hatte“, so Widukind (I, 38), fühlte sich Heinrich nach Ablauf der neun Jahre stark genug, um den Kampf mit den Ungarn aufzunehmen. Er verweigerte die Weiterzahlung des Tributs.
Die Reaktion der Ungarn ließ nicht lange auf sich warten. Bei ihrem Anmarsch teilten sie sich, aber beide Abteilungen wurden besiegt, eine vom König selbst, der anscheinend in der Schlacht von Riade 933 zu einer List griff, die eigentlich für die Ungarn typisch war: Sie ließen sich durch eine Scheinflucht aus der Reserve locken und sahen sich plötzlich mit schwerbewaffneten Panzerreitern konfrontiert. Angesichts dieser Übermacht kehrten sie eiligst in ihre Heimat zurück.
Widukind feiert den König für diesen Erfolg und behauptet rückblickend, die siegreichen Krieger hätten den König auf dem Schlachtfeld „als Vater des Vaterlandes, großmächtigen Herrn und Kaiser [imperator]“ begrüßt (I, 39). Der erste große Erfolg über die Ungarn seit Menschengedenken steigerte das Ansehen des Königs bei seinen Untertanen und den Nachbarvölkern auf jeden Fall immens. Aber auch die Ungarn waren beeindruckt. Erst 937/38 erschienen sie wieder in Sachsen, konnten aber leicht zurückgeschlagen werden.
Gegen die Bayern gerieten die Ungarn nun sogar in die Defensive – 943 wurden sie bei Wels von Herzog Berthold geschlagen. Aber schon drei Jahre später war das Ostfrankenreich erneut durch einen Aufstand geschwächt: König Ottos Sohn Liudolf und sein Schwiegersohn Konrad der Rote, Herzog von Lothringen, hatten sich gegen ihn erhoben, um den bestimmenden Einfluss Heinrichs von Bayern, Ottos Bruder, bei Hof zurückzudrängen. In Bayern schlossen sich die Luitpoldinger der Erhebung an, weil sie die herzogliche Stellung an Heinrich verloren hatten.
Der Aufstand stürzte das Reich in eine Krise. Liudolf hatte sich in Regensburg verschanzt und wurde von Otto belagert. Unvermutet fielen 954 auch die Ungarn ins Reich ein. Unter der Führung eines Fürsten namens Bulcsú zogen sie nahezu ungehindert durch das Ostfrankenreich. Anscheinend hatte Liudolf ihnen ortskundige Führer mitgegeben, was seinem Ansehen erheblich schadete. Wie schon Konrad der Rote vor ihm unterwarf er sich schließlich dem König.
Ein Jahr später erschienen die Ungarn unter Bulcsú erneut im Land. Dem Augsburger Dompropst Gerhard zufolge, der seinem Bischof Ulrich knappe 40 Jahre nach der Schlacht eine Vita gewidmet hat, „brach eine solche Menge Ungarn ein, wie sie keiner von den damals lebenden Menschen, wie man hörte, zuvor irgendwo gesehen hatte“ (I, 12). Dieser Einfall der Ungarn nahm einen ganz anderen Verlauf als die früheren. Gerhard spricht von flächenmäßigen Verwüstungen, nicht hingegen von Plünderungen. Auch versuchten die Ungarn, die Stadt Augsburg einzunehmen.
Bei Augsburg kommt es 955 zur Entscheidungsschlacht
Unsere Hauptquellen, Widukind von Corvey und Gerhard von Augsburg, betonen den Aspekt des „Heidenkampfes“. Für sie waren ungläubige „Barbaren“ ins Land eingefallen, um das Land der Christen zu verwüsten und auszuplündern. Insbesondere Widukind stilisiert Otto zum vorbildlichen christlichen König, der seine Untertanen gegen die Aggressoren verteidigt. Von Sachsen aus zog er mit nur wenigen Kriegern nach Süden, weil zugleich die Slawen an der Ostgrenze bekämpft werden mussten. Otto scheint seinen Weg über Ulm genommen zu haben, wo die Schwaben unter ihrem Herzog Burchard zu ihm stießen. Hilfe erhielt er zudem von Boleslav, dem Herzog der Böhmen.
Laut Widukind war das Heer in acht Legionen gegliedert. Die drei ersten wurden von Bayern gestellt, die vierte bildeten die Franken unter Konrad dem Roten, die fünfte unter dem König selbst bestand aus den besten Kämpfern des gesamten Heeres. Die Schwaben stellten die folgenden zwei Abteilungen, und die Böhmen schützen den Tross, bildeten also die Nachhut. Über Günzburg marschierte Otto nach Augsburg. Als der König sich näherte, ließen die Angreifer von Augsburg ab.
Wo genau die sogenannte Schlacht auf dem Lechfeld anschließend stattgefunden hat, lässt sich nicht eindeutig rekonstruieren. Das Lechfeld mit seinem ebenen Gelände wäre sowohl für die schwergepanzerten Reiter Ottos als auch für die leichte Kavallerie der Ungarn ideal gewesen. Die neuere Forschung lokalisiert die Schlacht jedoch westlich von Augsburg, da Otto sich von Ulm her näherte.
Widukind berichtet ohne genauere Lokalisierung von einem Vormarsch Ottos durch unwegsames Gelände, als plötzlich die Nachhut angegriffen wurde. Ungarische Einheiten hatten von ihrem Lager östlich des Lech den Fluss überquert und Ottos Heer umgangen. Die Böhmen konnten nicht standhalten, und der Tross fiel den Ungarn in die Hände. Anscheinend griffen diese dann aber die nächsten Abteilungen des ostfränkischen Heeres nur halbherzig an, weil viele sich lieber über den Tross hermachten. So konnte Konrad der Rote die Lage unter Kontrolle bringen. Gleichwohl war Ottos Heer durch dieses Manöver der Ungarn geschwächt.
In dieser Situation soll der König eine Ansprache gehalten haben, die freilich nur in den Worten Widukinds überliefert ist. In ihr ist von der Hilfe Gottes, von früheren Erfolgen und einer drohenden Knechtschaft die Rede. Danach ergriff Otto die Heilige Lanze – damals verstanden als vor allem siegbringende Reliquie – und gab das Zeichen zum Angriff.
„Würdige Lobgesänge in allen Kirchen“
Allerdings interessierten sich weder Widukind noch andere zeitgenössische Geschichtsschreiber für die Einzelheiten der Schlacht. Soviel ist aber zu erkennen: Nach anfänglichem Widerstand ergriffen zunächst einige und dann immer mehr Ungarn die Flucht oder wurden getötet.
Möglicherweise hat also Bulcsú die Schlacht zu einem frühen Zeitpunkt abgebrochen oder sogar eine Scheinflucht angeordnet. Dieser Plan ging jedenfalls nicht auf, weil die Ungarn in einer zweiten Schlacht von einem weiteren böhmischen Heer – möglicherweise unter Herzog Boleslav selbst – angegriffen und aufgerieben wurden.
Die Fliehenden wurden gnadenlos verfolgt. Otto befahl, die Flussübergänge in ganz Bayern zu überwachen. Damit war der Rückweg abgeschnitten. Nach einigen Tagen wurden mehrere ungarische Anführer gefangen genommen, nach Augsburg gebracht und dort hingerichtet. Drei weitere ließ Herzog Heinrich hängen. Aber auch Otto hatte schwere Verluste erlitten. Insbesondere wurde sein Schwiegersohn Konrad tödlich von einem Pfeil getroffen.
Aber die Freude über den Sieg war laut Widukind unermesslich: „Glorreich durch den herrlichen Sieg wurde der König von seinem Heer als Vater des Vaterlandes und Kaiser [imperator] begrüßt. Darauf ordnete er dem höchsten Gott Preis und würdige Lobgesänge in allen Kirchen an … eines solchen Sieges hatte sich keiner der Könige vor ihm in zweihundert Jahren erfreut“ (III, 49). Widukind nahm seinen eigenen Bericht derart ernst, dass er Otto fortan konsequent als Kaiser betitelte und dessen tatsächliche Kaiserkrönung im Jahr 962 überging.
Ottos Sieg bei Augsburg hat die historische Forschung intensiv beschäftigt. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein meinte man, dieser Erfolg habe das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stämme im ostfränkischen Reich gefestigt und so einen entscheidenden Beitrag zur Formierung des deutschen Volkes geleistet. Das wird heute nüchterner beurteilt. Die Entstehung der Deutschen war ein komplizierter Prozess, bei dem ein einzelnes Ereignis nur eine untergeordnete Rolle spielen konnte.
Wichtiger war die Schlacht wohl für die Geschichte der Ungarn. Denn eine wesentliche Folge ihrer Niederlage war die Aufgabe der halbnomadischen Lebensform. Sie bildeten sukzessive ein Reich, nahmen das Christentum an und integrierten sich damit in die lateinisch-christliche Welt.
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