Der Museumsberg Flensburg erfüllt als Städtisches Museum und Sammlung für den Landesteil Schleswig seit Jahrzehnten eine besondere Funktion: Sowohl in der Sammlung als auch in der Kunstvermittlung ist Deutsches und Dänisches gleichermaßen wichtig. Daher ist es nur konsequent, dass künftig auch die gesamte Museumsdidaktik dreisprachig deutsch, dänisch und englisch ist. Multimedia-Terminals bieten dem Besucher vertiefende Informationen zu den Ausstellungsstücken. Texte, Bilder, Filme und Musik erzählen große Geschichte und die kleinen Geschichten hinter den Ausstellungsstücken.
Kernstück des Museums bleibt die wertvolle Sammlung an Möbeln, Objekten und Gemälden vom Mittelalter bis in die Zeit des Historismus. Dabei wird so manches Stück neu zu entdecken sein, das bisher im Depot blieb. Ein neues Farbkonzept und eine professionelle Museumsbeleuchtung setzen die Objekte ins richtige Licht. Auch die historischen Bauernstuben werden in neuem Glanz erstrahlen.
Darüber hinaus werden aber auch ganz neue Abteilungen eingerichtet: „Heinrich Sauermann – Sammler und Museumsgründer“ wird erklären, wie Flensburg Ende des 19. Jahrhunderts als eine der ersten deutschen Städte überhaupt zu einem eigenen Kunstgewerbemuseum kam. „Flensburg – eine Stadt und ihre Menschen“ greift ein Thema auf, das von vielen Besuchern immer wieder vermisst wurde: die Stadtgeschichte. Wie haben Kinder vor 100 Jahren gelebt? Was haben sie gespielt, was in der Schule gelernt? Antworten auf diese Fragen liefert das neue Kindermuseum in gleich drei Räumen. Hier herrscht künftig das Hands-On-Prinzip: Alles, was nicht hinter Glas ist, darf angefasst, ausprobiert und bespielt werden.
Am Eröffnungswochenende, dem 24. und 25. März, erwartet die Besucher bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm. Musik und Tanz von Mittelalter bis Barock, Führungen in allen Räumen, Kinderaktionen, Workshops und Kostümierungen sorgen für einen bunten Einblick in die Vergangenheit.





