Reinhardts Wirken stand im Zeichen des modernen Regietheaters, das er entscheidend prägte. Gastspiele im Ausland, Übernahme von Berliner und Wiener Bühnen, bejubelte Uraufführungen, Planung der Salzburger Festspiele, Arbeit als Filmregisseur, Gründung einer Schauspiel- und Regieschule – Reinhardt entwickelte sich zum Tausendsassa. Der Bruch folgte wie bei vielen anderen nach 1933, als sich Reinhardt ins US-amerikanische Exil gezwungen sah. Der große Theatermann starb 1943 in New York.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
Sibylle Zehle
Max Reinhardt
Ein Leben als Festspiel
Christian Brandstätter Verlag, Wien 2020, 303 Seiten, € 50,–





