In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts machten sich auch größere Gruppen von deutschsprachigen Auswanderern auf die Reise in die Neue Welt. Die meisten von ihnen gehörten protestantischen Splittergruppen an. 1683 gründete Franz Daniel Pastorius die Siedlung Germantown.
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Am 7. Juni 1683, kurz vor seiner Abreise nach Pennsylvania auf dem Schiff „America“, schrieb Franz Daniel Pastorius einen Abschiedsbrief an seinen Vater im Frankenland: „Nachdeme ich die Europäische Provinzen und Landschafften zur Genüge besichtiget … habe ich mich durch den sonderbaren Zug des Allerhöchsten bewegen lassen in Pensylvanien überzufahren, der Hoffnung gelebende, daß dieses mein Vorhaben … zur Beforderung Göttlicher Ehre (so mein allervornehmster Zweck ist), hinaus schlagen werde, wann zumahlen der
Europäischen Welt-Frechheit und Sünden sich … mehr und mehr häuffen, und dahero die gerechte Straff-Gerichte Gottes in die Länge nicht aussen bleiben können.“
Pastorius hatte Jahre der religiösen Sinnsuche hinter sich, die ihn daran zweifeln ließen, ein gottgefälliges Leben in Europa führen zu können. So wie viele Pietisten und andere radikale Protestanten lehnte Pastorius die lutherische Reformation als unzulänglich ab und suchte einen innerlichen und äußerlichen Umbruch. Er kehrte der Heimat den Rücken, um in Pennsylvania, das dessen Gründer William Penn (1644 –1718) als „Asyl“ aller (religiös) Verfolgten beschrieb, einen Neuanfang zu schaffen.
Pastorius wurde oft als deutscher Pilgervater im Sinn William Bradfords (1590 –1657) gepriesen, der 1620 an Bord der „Mayflower“ nach Nordamerika gesegelt war. Doch Pastorius’ Motive zur Auswanderung und sein Wirken in Pennsylvania stellen sich doch etwas anders dar als beim puritanischen Bradford, der in den US-amerikanischen Gründungsmythos eingegangen ist.
Pastorius sowie verschiedene radikal-protestantische Einwanderergruppen leisteten ihren Beitrag zur Gründerzeit als Kritiker der imperialistischen Haltung, die unter den Kolonisten in Nordamerika weit verbreitet war. Sicherlich waren viele Deutsche in die Neue Welt aufgebrochen, um schlicht Wohlstand und Freiheit zu finden. Doch die Pietisten, Mennoniten, Amische, Schwenkfelder, Tunker und Herrnhuter aus dem deutschsprachigen Raum zeichneten sich besonders durch ihre provokativen Positionen bei brisanten Themen wie Sklaverei, Krieg, staatlicher Gewalt und der Autorität etablierter Kirchen aus.
Obwohl Kritiker ihnen ethnischen und sprachlichen Isolationismus vorwarfen, entwickelten diese Gruppen durchaus bilinguale Beziehungen zu englischen Gemeinden und verhalfen vor allem Pennsylvania zum Ruf eines Horts der Toleranz. Untereinander waren die verschiedenen Konfessionen aber gleichzeitig zutiefst zerstritten.
William Penn lockt deutsche Quäker in die ferne Kolonie
Als Pastorius 1679 in Frankfurt seine Karriere als Anwalt begann, schloss er sich dem Kreis der sogenannten Saalhof-Pietisten an, die sich zu einem Knotenpunkt geistlicher Erweckungsbewegungen entwickelt hatten. Laut dem sogenannten Millennialismus der Saalhof-Gruppe standen die Wiederkunft Jesu Christi und das Anbrechen der Endzeit bald bevor.
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Im Jahr 1677 besuchten William Penn und führende englische Quäker die Frankfurter Pietisten im Rahmen einer Missionsreise. Ein fernes Land, in dem man ohne Angst vor Verfolgung seine Religion praktizieren könne, um sich spirituell für das Ende der Tage zu rüsten, in dieser Vorstellung sahen die Pietisten eine wahre Verheißung. Pastorius erklärte sich bereit, den Kauf einer riesigen Landfläche in Pennsylvania zu organisieren. Er sollte als Vorhut seiner Frankfurter Glaubensgenossen nach Amerika reisen. Zur Abwicklung der Umsiedlung gründeten die Pietisten die „Teutsche Compagnie“ (später „Frankfurter Compagnie“).
Pastorius machte sich auf den Weg, legte aber noch einen Zwischenstopp bei der Quäkergemeinde in Krefeld ein. Deren Mitglieder waren ebenfalls an einer Auswanderung nach Nordamerika interessiert, und Pastorius bot auch ihnen seine Unterstützung an. Die Quäker vom Niederrhein, die ihm zunächst eher fremd waren, sollten in Amerika zu seiner neuen spirituellen Familie werden.
Nach einer turbulenten Atlantikreise kam Pastorius im August 1683 in Pennsylvania an, steckte sechs Meilen außerhalb Philadelphias die zukünftige Siedlungsfläche ab und nannte den Ort „Germantown“. Die Krefelder erreichten Pennsylvania im Oktober desselben Jahres und bildeten mit ihren 13 Familien die erste Siedlergruppe in der jungen Gemeinde.
Als führende Persönlichkeit nahm sich Pastorius ihrer Belange an, trat zu den Quäkern über und bekleidete alle Ämter, die in der „Corporation of Germantown“ anfielen. Mit drei weiteren Bewohnern verfasste Pastorius 1688 den ersten öffentlichen Protest gegen die Sklaverei in Nordamerika. Dieser wurde allerdings von der höchsten Quäkersynode abgewiesen.
Pastorius’ Streben nach einer christlichen Utopie wurde von weiteren Ereignissen erschüttert. 1692 kam es zu einer Spaltung der Quäker. George Keith, bis dahin eine hochangesehene Figur der Religionsgemeinschaft, kritisierte seine Mitgläubigen nun plötzlich wegen deren angeblich unorthodoxer Glaubensprinzipien. Er sammelte in der Folge eine eigene Schar von Anhängern um sich, darunter auch Bewohner von Germantown.
Zudem wurde die „Frankfurter Compagnie“ vom mangelnden Interesse ihrer deutschen Investoren und der vernachlässigten Geschäftsführung unter Daniel Falckner, der Pastorius 1700 als Bevollmächtigter ablöste, geplagt. Falckner war 1694 mit einer Schar um den Mystiker Johannes Kelpius in Pennsylvania angekommen. Kelpius und seine Anhänger glaubten unter dem Einfluss kabbalistischer und hermetischer Spekulationen, in der Wildnis die Endzeit zu erwarten. Falckner verließ bald die asketische Gruppe, machte Schulden und fiel einem deutschen Landschwindler zum Opfer, durch dessen Betrug viele Germantowner ihren Grundbesitz verloren.
Der ernüchterte Pastorius konzentrierte sich fortan auf seine Tätigkeit als Lehrer in der Schule von Germantown sowie auf seine weitgefächerten Sammlungen zeitgenössischen Wissens. Sein mehrsprachiger „Bienenstock-Kodex“ umfasst über 800 handschriftliche Seiten und kann als ein Vorläufer der französischen „Encyclopédie“ von Diderot bezeichnet werden. Mit diesem Werk erwies sich Pastorius als ein Einwanderer, der mit akribischer Sorgfalt versuchte, das humanistische Bildungsideal Europas mit den Bedingungen der amerikanischen Peripherie in Einklang zu bringen.
Aussicht auf religiöse Freiheit soll Siedler motivieren
Während der Eroberung und der europäischen Besiedlung Amerikas im 16. und 17. Jahrhundert bildete sich das Genre der „Werbeschriften“ heraus. Berichtet wurde darin etwa über die Geographie, die Rohstoffe und die indigene Bevölkerung einer Kolonie. Die jeweilige Region sollte möglichst vorteilhaft dargestellt werden. So buhlten die Autoren um Investitionen ihrer Auftraggeber und lockten neue Siedler mit der Aussicht auf Reichtum und ein sorgenfreies Leben.
Die von deutschsprachigen Einwanderern verfassten Schriften hatten hingegen einen gezielt spirituellen Fokus, um an die weltabgewandten Hoffnungen der Pietisten und Anabaptisten (Wiedertäufer) zu appellieren. Zunächst übersetzten Penns Vertreter dessen Schriften ins Deutsche und Niederländische. Als dann Pastorius und Falckner ihre Berichte aus Amerika schickten, ließen die Pietisten diese sofort drucken und verteilen. Pastorius’ „Sichere Nachricht“ (1684) berichtete in Briefform, seine „Umständige Geographische Beschreibung“ (1700) als ausführliches Traktat über die Entwicklung von Germantown.
Falckner veröffentlichte ebenfalls eine einflussreiche Schrift, die „Curieuse Nachricht von Pennsylvania“ (1702), und sagte ein Strafgericht größer als Sodom und Gomorra voraus, „[d]enn sie sind das zehende Theil nicht so böse gewesen als jetzo Teutschland ist. … Wann es so soll in Teutschland gehen, so ist mirs Leyd, daß ich ein Teutscher gebohren bin, oder je teutsch geredet oder geschrieben habe“. Falckner und Pastorius stellten Amerika als das Gegenteil „Teutschlands“ dar und entwickelten eine spirituelle Form der Werbeschrift, die gottgefällige Arbeit, Zufriedenheit und Stille als Motive der Auswanderung in den Fokus stellte.
Die bekannteste Werbeschrift jedoch war das sogenannte Goldene Buch (eigentlicher Titel: „Ausführlich und umständlicher Bericht von der berühmten landschafft Carolina in dem engelländischen America gelegen“) von Josua Kocherthal, einem evangelischen Pastor aus Württemberg. Er beschrieb die Kolonie Carolina, ohne überhaupt dort gewesen zu sein. Folglich beruhten seine Lobreden auf das günstige Klima und den fruchtbaren Boden auf anderen Schriften und auf Hörensagen oder entsprangen einer ausgeprägten Wunschvorstellung.
Allerdings wanderte Kocherthal schließlich doch nach Carolina aus und schaffte es angeblich, in London Königin Anne zu überzeugen, ihm und seiner Gruppe die Überfahrt zu bezahlen und den Siedlern Land in Carolina zu geben. Kocherthal fügte diese glückliche Episode umgehend den nächsten Ausgaben seines Buches hinzu. Seine Werbeschrift wurde so zu einem der Auslöser der Pfälzer Massenauswanderung von 1709.
Obwohl die Mehrzahl deutscher Auswanderer sicher aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verließ, wurde die Kultur der Deutschstämmigen in Amerika eher von den sehr einflussreichen religiösen Gruppen geprägt.
Religiös zerstritten, aber gemeinsam für den Frieden
Aus der Sicht des evangelischen Pfarrers Heinrich Melchior Mühlenberg, der seit 1742 versuchte, unter den protestantischen Gruppen in Pennsylvania, New Jersey und New York Ordnung zu schaffen, war die Neue Welt ein theologischer Irrgarten, in dem sich zahlreiche esoterische Kirchen, Gemeinden und sogar Einsiedler und charismatische Propheten versammelt hatten, um ihren – aus seiner Sicht – Verblendungen uneingeschränkt nachgehen zu können.
Für besonders problematisch hielt Mühlenberg den Einfluss des deutschen Druckers und Herausgebers Christoph Saur, Anhänger einer Gruppe von Wiedertäufern, die die Kindstaufe ablehnten. Saur konnte seinen Lesern eine ganze Palette von Produkten anbieten: seine Zeitung, den populären Almanach, die erste in Nordamerika gedruckte Bibel in einer europäischen Sprache (Deutsch), Gesangbücher, Gebetbücher und eine Vielzahl von Pamphleten.
Obwohl die sogenannten Sekten, die Saur so effektiv vertrat, sich erheblich voneinander unterschieden, einte sie der Widerstand gegen staatliche und individuelle Gewalt, gegen politisch sanktionierte Kirchen und deren Klerus sowie gegen eine Einmischung in die Konflikte zwischen den Kolonialmächten.
All diese Gruppen werden oft als „pennsylvanische Friedenskirchen“ bezeichnet, da sie während des Kolonialkonfliktes zwischen Großbritannien und Frankreich („French and Indian War“, 1754 –1763) – eine der vielen Fronten des Siebenjährigen Kriegs – gemeinsam mit den Quäkern versuchten, Frieden zu stiften und Penns Vision einer Gemeinschaft der brüderlichen Liebe zu bewahren.
Die Einwanderung der Mitglieder dieser späteren Friedenskirchen hatte schon unmittelbar nach der Gründung von Germantown begonnen, als sich dort in den 1680er und 1690er Jahren holländische und niederdeutsche Mennoniten (Anhänger der von Menno Simons gegründeten Wiedertäuferkirche) niederließen. Seit 1710 kamen Mennoniten und Amische (eine durch Jakob Amman von den „Schweizer Brüdern“ abgespaltete, konservativere Gruppe von Wiedertäufern) verstärkt aus Südwestdeutschland und der Schweiz.
Auf ihre eigene brutale Verfolgung in Europa zurückblickend, waren die Mennoniten in Amerika besonders bestürzt, als es um 1740 zu politischen Spannungen kam und sogar im friedliebenden Pennsylvania Forderungen nach der Bewaffnung der Bevölkerung lauter wurden. Um sich in ihrer Haltung als Kriegsdienstverweigerer zu bestärken, taten sich Mennonitenbischöfe mit den „Tunkern“ in Ephrata zusammen. Die Tunker (vom „Tunken“ bei der Taufe), in Amerika auch Dunkards genannt, waren eine von der evangelischen und reformierten Kirche abgespaltete Gruppe, die die Erwachsenentaufe praktizierte.
Zusammen ließen sie den „Märtyrer-Spiegel“, der zuerst in den Niederlanden erschienenen war, ins Deutsche übersetzen und in einer monumentalen Ausgabe drucken. Das Buch listet die christlichen Märtyrer seit der Zeit der Apostel auf und beklagt auch das Schicksal der in Europa getöteten mennonitischen Glaubensbrüder. So sollten die Anhänger in Amerika darin bekräftigt werden, notfalls ebenfalls für ihre religiösen Prinzipien zu sterben.
Die Anhänger anderer Friedenskirchen kamen in kurzer Folge nach: 1719 siedelte sich ein Teil der „Schwarzenauer Brüder“ (ebenfalls Tunker) in Germantown an; zwischen 1731 und 1737 wanderten auch die Schwenkfelder (Anhänger des frühprotestantischen Spiritualisten Caspar Schwenkfeld) nach Pennsylvania aus, um den Bekehrungsversuchen der Jesuiten in ihrer Heimat Schlesien zu entgehen; 1735 dehnten die Herrnhuter (oder „Unitas Fratrum“), die wohl berühmteste (aber im 18. Jahrhundert auch berüchtigtste) pietistische Gruppe, ihre weltweite Missionstätigkeit auf Georgia aus. Die Herrnhuter hatten durch ihr Oberhaupt Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf vom britischen Parlament den Status einer apostolischen und daher staatlich geduldeten Kirche erlangt.
Dennoch gerieten die Herrnhuter fast überall in Konflikt mit den orthodoxen Kirchen, die ihre eigentümliche religiöse Sprache („Gefühlsfrömmigkeit“), ihre fortschrittlichen Ansichten zum Verhältnis zwischen den Geschlechtern und vor allem ihre radikalökumenische Heilstheologie ablehnten. In Georgia verstrickten sich die Herrnhuter bald in einen Streit mit den evangelischen Auswanderern aus Salzburg, die dort die Siedlung „Ebenezer“ angelegt hatten.
Zinzendorf und die Herrnhuter beschlossen, ihre Energien auf Pennsylvania zu konzentrieren, und gründeten dort an Weihnachten 1741 die Missionsstadt Bethlehem. Obwohl die Herrnhuter auch hier von Vertretern der Hauptkirchen ausgegrenzt wurden, bauten sie ein langlebiges Missionswerk auf.
Das Festhalten an der deutschen Sprache irritiert andere Kolonisten
Deutschsprachige Einwanderer in Amerika wurden aber nicht nur wegen ihrer eigenwilligen religiösen Ansichten mit Argwohn betrachtet. In dem Aufsatz „Observations Concerning the Increase of Mankind“ („Betrachtungen zum Wachstum der Menschheit“) ließ Benjamin Franklin 1751 seiner Missbilligung gegenüber den deutschsprachigen Einwanderern freien Lauf und beschrieb sie als „die Dümmsten und Ignorantesten ihrer Nation“. In einem Brief an Freunde in England klagte er, dass diese „pfälzischen Bauern“ Pennsylvania in eine deutsche Kolonie verwandeln könnten.
Gemeinsam mit dem Anglikaner William Smith engagierte sich Franklin für die „Charity Schools“, an denen arme Deutsche die englische Sprache und „Bürgerlichkeit“ lernen sollten. In der Tat war Deutsch in Pennsylvania und anderen englischen Kolonien zu der nach Englisch am häufigsten gesprochenen Sprache geworden. Saur entlarvte Smiths und Franklins Vorhaben aber schnell als eine gezielte kulturelle und linguistische Umorientierung und sorgte dafür, dass seine Leser die „Charity Schools“ boykottierten. Obwohl die Anekdote, dass Deutsch fast die offizielle Landessprache der USA geworden wäre, auf einer Legende beruht, war die linguistische Hartnäckigkeit der deutschen Einwanderer ihren englischen Mitbürgern sehr suspekt. Noch im 19. Jahrhundert befeuerten „die Deutschen“ fremdenfeindliche Anti-Immigration-Bewegungen.
Nirgendwo jedoch konnten Franklin und seine Gleichgesinnten Beweise dafür finden, dass deutsche Einwanderer und ihre Sprache die Gesellschaft, Kultur und politische Einheit tatsächlich beeinträchtigten. Im Gegenteil: Ihre Kirchen, Druckereien und bürgerlichen Institutionen gaben der freiheitlichen Entwicklung der neuen Nation wichtige Impulse.
So war es Heinrich Müller, der als Herrnhuter Auswanderer und Drucker gekommen war und nun als Herausgeber seiner Zeitung „Der Wöchentliche Philadelphische Staatsbote“ die Leserschaft am 24. April 1770 warnte: „Die Einschränkung der Presse betreffend, so weiß das Volk wohl, daß alle ihre noch übrigen Rechten und Freyheiten gänzlich der Freyheit der Presse zuzuschreiben sind; und diejenigen, sie seyen wer sie wollen, so sich unterstehen werden dieselbe anzugreifen, werden angesehen werden als offenbare und erklärte Feinde der Freyheit des Volks, welches sich, es gehe wie es wolle, ihnen mit aller seiner Macht widersetzen wird.“
Saur und Müller verkörperten mit ihrer Gegensätzlichkeit das breite Spektrum an Einflüssen, mit denen die deutschen Einwanderer zum Erfolg der USA als ein politisches, soziales und kulturelles Experiment beitrugen.
Autor: Prof Dr. Patrick M. Erben
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