Die königlichen Eltern Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien mit Tochter Johanna (Buchmalerei, 16. Jahrhundert). · Foto: Bridgeman Images / CCI
Als Erbtochter der „katholischen Könige“ Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien vereinte Johanna „die Wahnsinnige“ (1479–1555) seit 1516 die spanischen Königreiche. Noch zu ihren Lebzeiten sollte ihr Sohn Karl V. ein weltumspannendes Reich regieren. Johanna selbst verbrachte auf Betreiben zunächst ihres Vaters, dann ihres Sohnes den Großteil ihres Lebens in Haft.
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Zum Zeitpunkt ihres Todes am 12. April 1555 las sich die Bilanz von Johannas Leben beeindruckend: Alle sechs Kinder hatten das Erwachsenenalter erreicht. Ihre beiden Söhne Karl V. und Ferdinand I. regierten als Könige und Kaiser in Spanien und im deutsch-römischen Reich, und auch alle Töchter trugen Kronen: Eleonore in Frankreich, Isabella in Dänemark, Maria in Ungarn und Katharina in Portugal. Sogar in England saß eine enge Verwandte auf dem Thron: Maria Tudor, Königin von England zwischen 1553 und 1558, war die Tochter ihrer Schwester Katharina, der ersten Frau Heinrichs VIII.
Zudem hatten spanische Truppen in den vergangenen Jahrzehnten ein Weltreich erobert. Magellans Weltumsegelung, der Sieg von Cortés über die Azteken, Pizzaros Eroberung des Inka-Reichs, die Gründung von Lima, Santiago und Buenos Aires – all diese Ereignisse fielen in jene Jahre, in denen Johanna Königin von Aragón, León, Kastilien und Navarra war.
Seit den 1470er Jahren war die politische Lage auf der Iberischen Halbinsel eine ungewöhnliche. Nach dem Antritt ihres jeweiligen Erbes beherrschten Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien als Eheleute ein großes Reich – doch sowohl rechtlich als auch in der administrativen Praxis blieben Aragón und Kastilien voneinander getrennt. Das hieß nicht, dass die „katholischen Könige“ nicht anstrebten, die ganze Halbinsel unter sich zu vereinen: 1492 gelang mit der Eroberung des nasridischen Königreichs Granada der Abschluss der Reconquista, und im Jahr 1512 übernahmen die katholischen Könige auch im Königreich Navarra die Herrschaft.
Als Erbe des Komplexes war Johannas älterer Bruder Johann vorgesehen. Dieser heiratete 1495, zunächst per Stellvertreter, Margarete von Österreich, die Tochter des römisch-deutschen Königs Maximilian. Die Eheschließung war Teil einer umfangreichen Bündnisvereinbarung, zu der auch die Heirat Johannas mit Maximilians Sohn Philipp „dem Schönen“ gehörte. Dieser hatte als Graf von Flandern das Erbe seiner Mutter Maria angetreten, der Erbtochter Herzog Karls des Kühnen von Burgund.
Für Johanna war die Eheschließung mit dem Umzug in die Niederlande verbunden, was eine gewaltige Umstellung für sie bedeutete. Verglichen mit dem sittenstrengen Hof der katholischen Könige, an dem zuletzt die Kleriker an Einfluss gewonnen hatten und erst jüngst das „Tribunal del Santo Oficio de la Inquisición“ eingesetzt worden war, ging es in Brüssel – wo weiterhin das aufwendige Zeremoniell der Burgunderherzöge gepflegt wurde – vergleichsweise ausschweifend zu. Überhaupt war alles anders: In den reichen Handelsstädten Flanderns, die jeweils nur einen Steinwurf voneinander entfernt lagen, waren es die reichen Kaufleute, die den Ton angaben. Sie konnten es sich auch leisten, eine neue Generation Künstler zu protegieren, die, was die Qualität ihrer Arbeiten betraf, ohne Weiteres mit dem konkurrieren konnten, was in Florenz oder Mailand den Weg auf die Leinwand fand.
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Mit Anfang 20 verfiel Johanna zusehends in Depressionen. Heftige Wutanfälle und Eifersuchtsszenen wechselten mit Antriebslosigkeit und der Unfähigkeit, irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Aufgrund dieser Symptome wurde ihr eine Geisteskrankheit zugeschrieben (zeitgenössisches Porträt, um 1500). · Foto: akg-images / Album / AFO
Und nicht nur war der urban geprägte Lebensstil ein anderer, auch die Landschaft, das Licht, das Wetter und das Essen forderten eine große Umstellung, welche Johanna nur bedingt gelang. Immerhin: Mit Philipp dem Schönen hatte Johanna zweifellos eine erstklassige Partie gemacht. Nicht nur sah Philipp sehr gut aus, er war ihr auch ehrlich zugeneigt, und sie ihm. Das hinderte ihn jedoch nicht, sich auch mit anderen Frauen zu vergnügen – was Johanna rasend eifersüchtig machte.
Johanna bringt den Thronfolger zur Welt
Bald erreichten ihre Eltern im fernen Spanien besorgniserregende Nachrichten: Johanna vernachlässige ihre Körperpflege, hieß es darin – und sogar ihre religiösen Pflichten. Im Sommer 1498 schickten Isabella und Ferdinand den Dominikaner Tomás de Matienzo nach Brüssel, um die Lage zu ergründen. Der bestätigte, dass Johanna Heimweh habe, konnte jedoch auch eine freudige Mitteilung machen: Johanna war schwanger. Kurz darauf kam Eleonore zur Welt, bald darauf mit Karl auch ein Sohn.
Seine Geburt löste für die Großeltern ein großes Problem. Der vorgesehene Thronfolger Johann war nur kurz nach seiner Hochzeit mit Margarete gestorben, und ein bereits gezeugtes Kind wurde tot geboren. Da auch Johannas Schwester Isabella bereits verstorben war, lag es nun an Johanna, als älteste überlebende Tochter der katholischen Könige die Linie weiterzuführen: Sie war nun die neue Thron-erbin von Kastilien und Aragón.
Das bedeutete auch, dass sie und Philipp zurück nach Spanien ziehen mussten. Als das Paar im Sommer 1501 die Reise antrat, ließ es seine mittlerweile drei Kinder in den Niederlanden zurück. In Toledo bestätigten die Cortes, die versammelten Stände, Johanna und Philipp als Thronfolger und Herzogin und Herzog von Asturien. Doch Philipp hielt es nicht lange im Reich seiner Schwiegereltern. Bald schon kehrte er zurück in die Niederlande.
Johanna wollte ihrem Gemahl gerne folgen, doch ihre Eltern waren dagegen. Als sie versuchte, sich ihnen zu widersetzen und ohne ihre Erlaubnis abzureisen, kam es auf der Burg La Mota zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter. Isabella selbst schrieb darüber: „Sie sprach zu mir mit einer solchen Heftigkeit, unter Missachtung dessen, was eine Tochter zu ihrer Mutter sagen darf, dass ich mir dies, hätte ich nicht gemerkt, in welchem Zustand sie sich befand, unter keinen Umständen hätte gefallen lassen.“
Foto: DAMALS-Graphik / Karl Marx
Gänzlich unvorbereitet traf der Wutausbruch Isabella nicht. Schon zuvor war ihr zugetragen worden, dass Johanna nach der Geburt ihres vierten Kindes – Ferdinand war nach der Abreise Philipps geboren worden – in einen Zustand tiefer Traurigkeit verfallen sei, dass sie schlecht schlafe, wenig esse und deutlich an Gewicht verloren habe. Wenngleich verärgert, stimmte Isabella daher im Frühjahr 1504 der Abreise ihrer Tochter in die Niederlande zu. Sie begann sich jedoch auch zu fragen, ob Johanna über das geeignete Temperament zur Leitung der Staatsgeschäfte verfüge.
Johannas Vater und ihr Mann kämpfen erbittert um den Thron
Zurück in den Niederlanden trat Johanna merklich selbstbewusster auf, so selbstbewusst, dass sie bald als hochmütig verschrien war. Böse Zungen behaupteten etwa, sie sei es gewohnt, jedermann als ihren Sklaven zu behandeln – eine Anspielung darauf, dass sich die Iberische Halbinsel zu einem Drehkreuz des internationalen Sklavenhandels entwickelt hatte und Johanna selbst einige maurische Sklavinnen in ihrem Gefolge mitgebracht hatte.
Für Gesprächsstoff sorgten am Hof auch die heftigen Eifersuchtsszenen, die sie Philipp machte. Bei einer Gelegenheit griff sie seine Lieblingsmätresse sogar mit einer Schere an. Philipp ließ sie daraufhin zeitweise in ihren Gemächern einsperren. Johanna reagierte, indem sie in den Hungerstreik trat.
Den ehelichen Zwistigkeiten zum Trotz kam im September 1505 ein weiteres Kind zur Welt. Rund neun Monate zuvor hatte zudem eine bedeutsame Nachricht die Niederlande erreicht: Königin Isabella war im November 1504 verstorben. Und da sie auch nach ihrer Hochzeit mit Ferdinand die alleinige Besitzerin des Königreiches Kastilien geblieben war, bedeutete dies, dass der Thron an Johanna überging.
Auf Bitte der Cortes hin hatte Isabella jedoch einen Passus in ihr Testament eingefügt, der Ferdinand zum Regenten bestimmte, falls Johanna räumlich abwesend sei oder „nicht zu regieren vermag“. Johannas Mann Philipp wurde für diesen Fall hingegen von der Regentschaft ausgeschlossen, mit der Begründung, dass er die Sprache und die Sitten des Landes nicht kenne.
Die sechs Kinder von Philipp I. dem Schönen und Johanna I. (von links): Ferdinand, Karl, Eleonore, Isabella, Maria, Katharina. · Foto: akg-images / Album / Joseph Martin
Dass Philipp dies jedoch nicht so einfach hinnehmen würde, zeigte sich, als er und Johanna im Frühjahr 1506 erneut nach Spanien reisten. Dort angekommen, vermied Philipp ein Treffen mit seinem Schwiegervater und startete stattdessen eine Propagandaoffensive. Er warf Ferdinand vor, den labilen Geisteszustand seiner Tochter ausnutzen zu wollen, um weiterhin die Macht in Kastilien ausüben zu können. Ferdinand wehrte sich, indem er auf die wohlbekannten Eheprobleme der beiden hinwies.
Überraschenderweise war es dann jedoch der landesfremde Habsburger, der den Konflikt für sich entscheiden konnte. Nachdem Philipp mehrere mächtige Bischöfe und Adelige auf seine Seite gezogen hatte, erklärte Ferdinand am 27. Juni 1506, auf die Regentschaft verzichten zu wollen. Im Triumph zog Philipp Anfang September in Burgos ein. Wenige Tage später bekam er Fieber, keine drei Wochen später war er tot.
Ferdinand war unterdessen bereits auf dem Weg nach Neapel, das seine Truppen in der Schlacht von Cerignola drei Jahre zuvor gegen Frankreich und für Aragón gewonnen hatten. Johanna stand daher allein in der Verantwortung. Zum ersten Mal in ihrem Leben war niemand da, der für sie die Entscheidungen traf.
Statt die Gelegenheit energisch beim Schopf zu packen, verfiel sie in Apathie. Abermals schwanger, wollte sie von den anstehenden Regierungsgeschäften nichts wissen. Ihre strikte Weigerung, Entscheidungen zu treffen, führte bald zu ernsthaften Schwierigkeiten, unter anderem weil wichtige Posten in der Verwaltung nicht neu besetzt werden konnten. Die Probleme verschärften sich noch, als nach der fünften schlechten Ernte in Folge eine Hungersnot ausbrach – gefolgt von einer Pestwelle.
Im Winter 1506/07 wurden Johannas Untertanen dann Zeugen eines makabren Spektakels. Die Königin hatte sich daran erinnert, dass Philipp einst den Wunsch geäußert hatte, in Granada beigesetzt zu werden. Also ließ sie seinen in Miraflores beigesetzten Leichnam wieder ausgraben und zog, selbst erneut hochschwanger, quer durch das von Hunger und Krankheit gezeichnete Land nach Süden. Das Urteil ihrer Zeitgenossen war: Sie muss verrückt geworden sein. Unterbrochen nur von der Geburt ihrer Tochter Katharina, war der Leichenzug noch im Gange, als Ferdinand zurückkehrte und erneut die Regierungsgeschäfte übernahm.
Hinrichtung des Rebellenführers Juan de Padilla und seiner Mitstreiter (Gemälde von Antonio Gisbert, 1860). · Foto: picture alliance / akg-images / Joseph Martin
Seine Tochter ließ er zurück nach Norden bringen, in das beschauliche Städtchen Tordesillas. Dies geschah nicht allein aus Sorge um ihren Gemütszustand: Sollte es seinen politischen Gegnern im Land gelingen, die Königin unter ihre Kontrolle zu bringen, drohte Ferdinands Regentschaft in Kastilien erneut ein vorzeitiges Ende.
Die De-facto-Königin wird nach Tordesillas abgeschoben
Eine Weile lang dachte Ferdinand nun darüber nach, Johanna mit dem verwitweten Heinrich VII. von England zu verheiraten. Der kannte Johanna von mehreren Begegnungen und wusste um ihr bisweilen seltsames Verhalten – aber auch, dass sie bereits sechs gesunde Kinder zur Welt gebracht hatte. Zur erneuten Heirat kam es indes nicht. Heinrich VII. starb, und sein gleichnamiger Sohn heiratete Johannas Schwester Katharina – mit weitreichenden Folgen für England und Europa.
Johanna blieb in Tordesillas und sollte den Ort zeit ihres Lebens auch nicht mehr verlassen. Für ihre standesgemäße Unterbringung und Versorgung scheute Ferdinand keine Ausgaben: Der Unterhalt ihres Hofstaates von rund 300 Personen kostete das Königreich rund 40 000 Dukaten im Jahr. Doch wurde jeder Kontakt mit der Außenwelt unterbunden. Außer den Angestellten war ihre bei ihr lebende jüngste Tochter Katharina Johannas einziger Kontakt.
Als Ferdinand 1516 starb, machte er Johanna gleichwohl zu seiner Universalerbin. Aragón, Kastilien und Navarra waren damit endgültig in einer Hand vereint. Doch nicht sie trat die Herrschaft an, sondern ihr Sohn Karl. Dieser akzeptierte von Anfang an keine Beschränkung seiner Macht. Obwohl seine Mutter noch lebte, verlangte er, auch dem Titel nach als König zu regieren. Allerdings stieß er mit diesem Ansinnen im königlichen Rat zunächst auf Missfallen. Es bedurfte einiger intensiver Überzeugungsarbeit, die Granden davon zu überzeugen, dass nur auf diese Weise Stabilität zu gewährleisten sei, drohte doch weiterhin die Gefahr, dass politische Gegner versuchen würden, seine Mutter zu instrumentalisieren.
Und tatsächlich murrten schon bald seine Untertanen. Als Karl 1519 beträchtliche Summen in seine Wahl zum römisch-deutschen König investierte, befürchteten nicht wenige, dass Kastilien und Aragón zu Nebenlanden herabgestuft werden würden, deren Ressourcen einzig und allein der Verfolgung politischer Ziele an anderer Stelle dienen sollten.
Die letzten 46 Jahre ihres Lebens verbrachte die psychisch labile, aber wohl keineswegs „wahnsinnige“ Johanna in strenger Haft. · Foto: akg-images / Index / Heritage Images
Als Karl 1520 von den Cortes die Erhebung neuer Steuern forderte, rebellierte die städtische Oberschicht zunächst in Toledo und dann auch in Madrid, Segovia, Salamanca, Zamora, Valladolid und Burgos. Doch Karl hatte keine Zeit, sich selbst um den „Aufstand der Comuneros“ zu kümmern. Er reiste zurück nach Deutschland und überließ es seinem Statthalter, Kardinal Adrian von Utrecht (dem späteren Papst Hadrian VI.), damit fertigzuwerden.
Am 24. August erhob sich die Bürgerschaft auch in Tordesillas. Johannas Haushaltsvorstand und Bewacher, der Marqués von Dénia, ergriff die Flucht. Als eine Gesandtschaft der Rebellen bei Johanna vorsprach, zeigte diese Verständnis für deren Unmut über die Missstände im Land. Ihr Handeln legitimieren wollte sie jedoch nicht. Vergeblich versuchte der Rebellenführer Juan de Padilla, sie in mehreren Gesprächen davon zu überzeugen, sich auf die Seite der Comuneros zu schlagen. Selbst als diese versprachen, sich ihrem Willen bedingungslos zu unterwerfen, weigerte sie sich beharrlich und trug damit ganz wesentlich zum Scheitern des Aufstandes bei.
Die alte Frau wird am Ende der Ketzerei verdächtigt
Nachdem ihre letzte Tochter sie 1525 verlassen hatte, um zu heiraten, waren die letzten drei Jahrzehnte von Johannas Leben, trotz gelegentlicher Besuche von Karl, zu denen dieser manchmal auch seine Frau und seine Kinder mitbrachte, von Einsamkeit geprägt. Mit ihrem Bewacher, dem Marqués von Dénia, und seiner Frau verstand sie sich alles andere als gut.
Als Anfang der 1550er Jahre der Vorwurf der Ketzerei gegen sie laut wurde, war Johanna bereits eine schwer kranke Frau. Laut ihren Beschuldigern machte sie während des Gottesdienstes seltsame Gesten, und zwar immer dann, wenn der Priester die Hostie hob. Um die Vorwürfe zu untersuchen, schickte Kronprinz Philipp, der seinen abwesenden Vater Karl vertrat, im Jahr 1552 den Jesuitenpater Francisco de Borja, einen Urenkel Papst Alexanders VI., zu ihr nach Tordesillas. Dieser kam zu der Auffassung, dass die Verdächtigungen jeder Grundlage entbehrten. Bei einem zweiten Besuch zwei Jahre später stellte er jedoch fest, dass Johanna geistig verwirrt sei. Sie habe Hirngespinste oder Visionen und rede mit Verstorbenen, berichtete er.
Als der Pater im Folgejahr erneut in Tordesillas auftauchte, kam er in Begleitung des angesehenen Theologen Domingo de Soto. Dieser sollte darüber entscheiden, ob Johanna noch in der Lage sei, die Sakramente zu empfangen. Am Gründonnerstag befahl der Gelehrte, ihr die Letzte Ölung zu verabreichen. Am folgenden Tag, dem 12. April, Karfreitag 1555, starb „Juana la Loca“, Mutter von zwei Kaisern und vier Königinnen, im Alter von 75 Jahren.
Geschichte zum Hören
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Foto: Atelier Schild-Vogel, Berlin
Felix Melching
studierte Mittelalterliche Geschichte in Berlin. Er ist freier Historiker und einer der beiden Moderatoren des DAMALS-Podcasts.
Literatur
Manuel Fernández Álvarez, Johanna die Wahnsinnige 1479–1555. Königin und Gefangene. München 2005.
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