Cotta sei, so der Autor, von dem hohen Ideal geleitet gewesen, als „Mäcen“ der Autoren zu wirken und ihnen ein „vom Materiellen ungehindetes Emporsteigen zur freihesten Höhe ihres Könnens“ zu ermöglichen. Interessant ist, dass Cotta neben seiner Verlagstätigkeit zahlreiche philanthropische Projekte verfolgte; so regte er eine Sparkasse „zugunsten der ärmeren Volksklassen“ und Landesvisitationen zur Verbesserung der Landwirtschaft an. Schade nur, dass Kaedings Darstellung allzu distanzlos erscheint, er auf alle Nachweise und ein Register verzichtet und er es zudem versäumt, die neuere Forschung zur Entwicklung des Buchmarkts im 18. Jahrhundert einzubeziehen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





