Dieses Kaleidoskop breitet der Autor im Folgenden ausführlich und differenziert aus. Er sucht den Lebensweg, die Anschauungen, die Entwicklungsphasen und Beziehungen seiner Heldin aus ihrem mehr als umfangreichen Briefwechsel zu erschließen, den sie mit zahlreichen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts führte. Radkau liefert keine streng chronologische Lebensgeschichte, sondern gliedert das Leben Meysenbugs nach der Abfolge ihrer (Brief-)Beziehungen. Er wandert in den Beziehungsgeschichten zeitlich vor und zurück, immer auf der Suche nach dem philosophischen, religiösen und kulturellen Gehalt der Briefe.





