Zu sehen sind rund 250 Objekte, welche die kulturhistorische Bedeutung von Alkohol in unserem Kulturraum veranschaulichen. Der geographische Ausgangspunkt ist dabei der südwestdeutsche Raum – ergänzt durch historische Bezüge zur mediterranen und vorderasiatischen Welt. Stuttgart und Umgebung werden bis heute über den Weinanbau (Stichwort Trollinger) definiert, und so befasst sich die Ausstellung unter anderem mit der Weinbautradition in der Region. Anhand festlicher Anlässe am frühneuzeitlichen Hof Württembergs wird beleuchtet, welche Rolle
alkoholische Getränke und Trinkgefäße in der höfischen Kultur spielten. Darüber hinaus thematisiert die Schau die ökonomische Bedeutung von Alkohol als Nahrungsmittel und Handelsware und geht auch auf Herstellungsweisen ein.





